Mittwoch, 29. September 2010

Mein kleiner Lesesamstag am 2. 10.

Mein nächster Eintrag hier sollte meine Rezension zu "Grim: Das Siegel des Feuers" werden, aber der Roman zieht sich (obwohl jetzt ordentlich Fahrt reingekommen ist), und so schalte ich vorher noch eine kleine "Ankündigung" dazwischen:

Sofern mir nichts mehr dazwischen kommt, hab ich beschlossen am Samstag einen privaten kleinen Lesemarathon zu starten. Aufgrund meines Jobs, der bald darauf startet, werde ich nämlich bald fast jeden Samstag von 14 Uhr bis etwa 21 Uhr arbeiten müssen und nun werde ich also die letzte Gelegenheit nutzen.
Ich hab keine 24 Stunden geplant und vielleicht kann man es auch nicht wirklich als Marathon bezeichnen, aber ich möchte einfach mal wieder richtig viel lesen und nehm mir dazu ein paar Dinge vor:

1. kein schlechtes Gewissen wegen meiner Doktorarbeit: Ich mach mich eh immer die ganze Woche verrückt, da sollte ein freier Samstag mal drinnen sein.

2. Der Fernseher bleibt ausgeschaltet!

3. Ich setz mich mal nicht unter Druck wegen dem Schreiben. Diese ganze Wörterzählerei macht mich schon ganz kirre. Das wird also mal ein schreibfreier Samstag. Einfach nur gemütlich lesen ohne ständig zu denken "Aber ich muss doch bei den Göttersteinen noch gaaaaanz viel schreiben". Es ist ja nun wirklich nicht so, dass mir ein Verlag oder eine Agentur im Nacken sitzt, also sollte ich mir nicht gar so einen Stress machen.

Vielleicht lässt das meinen SuB ein wenig schrumpfen. Außerdem hab ich beim 24h-read-a-thon zum letzten Mal einfach gemütlich auf der Couch gelesen (sonst les ich nur in den Öffis, ein bisschen im Bett vorm Einschlafen und beim Frühstücken), und das war echt toll. Das möchte ich mir nun nochmal gönnen

Falls sich mir irgendwer für ein paar Stündchen anschließen möchte: Nur zu! :-)

Samstag, 25. September 2010

[31 Tage - 31 Bücher] Tag 30 und Tag 31

So, um die 31 Tage nun zu einem Abschluss zu bringen (immerhin hab ich die Hälfte der Fragen beantworten *hüstel*):

Tag 30 – Das Buch, das du zurzeit liest
Ich lese mal wieder zwei Bücher parallel: Zuhause sitze ich mit dem dicken Schinken "Grim: Das Siegel des Feuers" von Gesa Schwartz. Es ist ein interessanter Urban Fantasy-Roman mit Gargoyles und vielen anderen Fantasygestalten, mit rasanter Handlung und im Wesentlichen ohne Kitsch, aber ganz überzeugt bin ich davon nicht. Wenn ich damit durch bin, werde ich vielleicht genauer sagen können, was mir daran nicht so gut gefallen hat. Auf alle Fälle bin ich froh, dass ich es doch nur in der Bücherei ausgeliehen habe.
Für unterwegs hab ich mal wieder eins meiner Agatha-Christie-Büchlein vom SuB, und zwar "Fata Morgana". Ganz nett, aber ich war leider noch nie so der große Miss Marple-Fan (mal von Margaret Rutherford in den Verfilmungen abgesehen).

Tag 31 – Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst
Das weiß ich noch nicht genau. Von der Bücherei hab ich noch "Die Masken der Wahrheit" daheim, aber das ist ja für die Historien-Challenge und muss daher zumindest noch bis zum 6. 10. warten. Also vermutlich ein Buch von meinem SuB. Vielleicht eins der neuen - "Hunger Games" oder eventuell auch "Die Nacht des Orakels" von Auster. Mal sehen, worauf ich Lust habe. :-)

Donnerstag, 23. September 2010

[31 Tage - 31 Bücher] Tag 28 und Tag 29

Und wieder zwei Fragen im Doppelpack:

Tag 28 – Zum Glück wurde dieses Buch verfilmt!
Dass ich es selten schaffe, mich auf ein Buch zu beschränken, kenn ihr ja schon. Auch hier wieder. Als erstes fiel mir Der Herr der Ringe ein. Es gibt so einiges, was ich an der Verfilmung zu kritisieren habe, aber ich bin Peter Jackson unendlich dankbar dafür, dass er Mittelerde zum Leben erweckt hat - mit all den grandiosen Details und den inspirierenden Landschaften. Die Making ofs zeigen deutlich, mit wieviel Sorgfalt und Liebe selbst noch die kleinste Brosche oder Verzierung einer Säule im Hintergrund gestaltet wurde. Da kann man über die kleinen inhaltlichen Schwächen der Filme doch großzügig hinwegsehen.

Und dann ist da noch Neil Gaimans Sternwanderer. Das Buch fand ich nett. Mehr nicht. Aber der Film! Das ist wirklich der seltene Fall, wo ich die Verfilmung viel lieber mag als die Vorlage. Michelle Pfeiffer als böse Hexe, Robert de Niro als Captain mit rosa Tüllrock, Mark Strong als äußerst ansehnlicher Septimus, die herrlichen Dialoge der toten Brüder, die Filmmusik, die schönen Schnitte, Bernard als Mädchen, .... Hach, ich liebe diesen Film! 

Tag 29 – Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt???
Das denk ich mir leider bei sehr vielen Buchverfilmungen, ganz schlimm ist es aber bei folgender:
Die Brüder Löwenherz
Nicht, weil die Verfilmung an sich schlecht wäre, nein, sondern nur, weil mein Bild von Jonathan (meine erste Buchliebe! *schmacht*) damit zerstört wurde. Dieser vierzehnjährige Junge, der hübsch und schön sein soll, wird in der Verfilmung von einem über 25jährigen gespielt, der leider auch keinen Tag jünger aussieht. Und dann erst diese Frisur ...
Und nun bekomm ich diesen Jonathan nicht mehr aus dem Kopf. Vielen Dank auch! *grummel*

Montag, 20. September 2010

Erste Ideen für den NaNo

Noch bin ich (mehr oder weniger) eifrig am Schreiben meiner Göttersteine, aber der November rückt immer näher - und damit auch der NaNoWriMo.
Immerhin habe ich mich inzwischen entschieden, was ich schreiben möchte. Der Roman hat noch keinen Arbeitstitel und noch keinen Plot, aber ich weiß schon mal, dass es Urban Fantasy wird. Als Hintergrund dient unsere Welt, die aber aufgrund eines lange zurückliegenden Paktes Nacht für Nacht von der Wilden Jagd heimgesucht wird.
Und in diesem Setting habe ich eine noch namenlose junge Heldin, die in eine versunkene Parallelwelt gerät, die ebenfalls unter der Herrschaft des Wilden Jägers steht. Es gilt also, diesen bösen Kerl gleich in zwei Welten zu besiegen.
Wie soll sie das machen? Was soll alles geschehen? Wie soll alles enden? Und wann wird meine Heldin endlich einen Namen bekommen? ;-)
Fragen über Fragen, die ich bis zum 1. November möglichst beantworten sollte.

Wenigstens weiß ich schon, wo die ganze Sache beginnt: Nämlich in einem kleinen Kaff irgendwo beim Ibmer Moor. Ich liebe diese Gegend (wir waren dort früher manchmal im Urlaub), und da es auch von dort Sagen über versunkene Stätten gibt, passt das ja wunderbar. Und ich freue mich darauf, einen Roman dort und im weiteren Verlauf wohl auch rund um den schönen Hallstätter See anzusiedeln. :-)

Sonntag, 19. September 2010

Der Geschichte auf der Spur - meine Leseliste

BC Challenge-Banner

Am 6. 10. 2010 startet eine Challenge, bei der es darum geht, innerhalb eines Jahres 12 historische Romane zu verschiedenen Epochen zu lesen. Da ich ab und an gern historische Romane lese und solche Herausforderungen reizvoll finde, möchte ich mitmachen. Meine vorläufige Leseliste (mit möglichst viel Auswahl, da ich aus Erfahrung weiß, dass ich die Hälfte aller historischen Romane enttäuscht wieder zur Seite lege) sieht folgendermaßen aus:
(Rezensionen werden dann hier direkt verlinkt, auch wenn es zum Abschluss der Challenge nochmal eine übersichtlichere Liste geben wird)

1. Ur- und Frühgeschichte (1 Buch zu einem der Themen) --> erledigt
Vorgeschichte (Steinzeit, etc.)
   -   Wolfgang Jaedtke, Steppenkind (Bücherei)
Frühe Hochkulturen (Ägypten, Mesopotamien, Indien, China, Mykenische Kultur)
   -   Brad Geagley, Der Narrenkönig
   -   Hanns Kneifel, Babylon. Das Siegel des Hammurabi (Bücherei)

2. Antike (1 Buch zu einem der Themen) --> erledigt
Antikes Griechenland (8. – 4. Jahrhundert v.Chr.)
   -   Sascha Berst, Mord im Garten des Sokrates
Römisches Reich (5. Jh. v.Chr. – 5. Jahrhundert)
   -   Robert Harris, Titan
   -   Gillian Bradshaw, Dark North (Wunschliste)
Sonstige Antike (Perserreich, Kelten, etc.)
   -   Gillian Bradshaw, Die Tochter des Bärenzähmers (Wunschliste)

3. EXKURS #1 - Sagen in der Geschichte (1 Buch) --> erledigt
   -   David Gemmel, Der silberne Bogen

4. Mittelalter (je 1 Buch zu allen Themen) --> erledigt
Frühes Mittelalter (5. – 10. Jahrhundert)
   -   Agnes Imhof, Die Königin der Seidenstraße (Bücherei)
   -   Malcolm Bosse, Der Elefantenreiter
Hochmittelalter (11. – 13. Jahrhundert)
   -   Conn Iggulden, Dschingis Khan (Bücherei)
   -   Dori Jones Yang, Daugther of Xanadu
Spätmittelalter (14. – 15. Jahrhundert)
   -   Barry Unsworth, Die Masken der Wahrheit
   -   William Somerset Maugham, Damals und heute (SuB)

5. EXKURS #2 - Die Kreuzzüge (1096-1444) (1 Buch) --> erledigt
   -   Simon Beaufort, Das Geheimnis der Heiligen Stadt

6. Neuzeit (je 1 Buch zu 2 der 4 Themen) --> erledigt
Frühe Neuzeit: Reformation & Dreißigjähriger Krieg (1517 – 1648)
   -   Charlotte Lyne, Die zwölfte Nacht (Bücherei)
   -   Nina Blazon, Die Königsmalerin (Bücherei)
Absolutismus & Aufklärung (1648 – 1789)
   -   Carolly Erikson, Die Lilie von Versailles (Bücherei)
   -   Nina Blazon, Der Maskenmörder
Zeiten des Umbruchs (1789-1815)
   -   Robert Löhr, Das Erlkönig-Manöver
Nationalismus, Industrialisierung & Kolonialismus (19. Jahrhundert)
   -   Margaret Atwood, Alias Grace

7. EXKURS #3 - Kolonialisierung  (1 Buch) --> erledigt
   -   Julie Peters, Das Lied der Sonnenfänger
   -   Colin Falconer, Die Aztekin (Bücherei)

8. Neueste Geschichte (je 1 Buch zu 2 der 3 Themen) --> erledigt
Die Welt von 1900 – 1945 (Jahrhundertwende, Russische Revolution, Weimarer Republik, etc.)
   -   Joseph Roth, Radetzkymarsch (hat meine Mutter)
   -   Judith Lennox, Before the Storm
Erster Weltkrieg (1914 – 1918)
   -   Erich Maria Remarque, Im Westen nichts Neues (hat meine Mutter)
Nationalsozialismus & Zweiter Weltkrieg (1933 – 1945)
   -   Giles Foden, Die Geometrie der Wolken (Bücherei)
   -   Imre Kertesz, Roman eines Schicksallosen


Eine kleine Zusatz-Challenge mit zusätzlichen Preisen besteht darin, fünf Sachbücher (auch Biographien o. ä.) zu lesen. Keine Ahnung, ob ich das wirklich mache, aber ich hab zumindest auch hier mal eine Liste erstellt:

1. Ur- und Frühgeschichte oder Antike
   -   Jörg Fündling, Kaiser von morgens bis abends
   -   Alexander Demandt, Das Privatleben der römischen Kaiser (SuB)
2. Mittelalter
   -   Frances Wood, Marco Polo kam nicht bis China
3. Frühe Neuzeit
   -   Hans Bankl, Die kranken Habsburger
4. Neueste Geschichte
   -   Rainer-K. Langner, Duell im ewigen Eis
5. Sagen in der Geschichte
   -   Michael Wood, Der Krieg um Troja
   -   Roland M. Horn, Atlantis. Alter Mythos - neue Beweise

    Samstag, 18. September 2010

    [31 Tage - 31 Bücher] Tag 20 und Tag 21

    So, ich nehm mal wieder zwei Fragen her, weil sie ohnehin recht gut zusammenpassen:

    Tag 20 - Das beste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast
    Das war Otfried Preußlers "Krabat" in der Unterstufe (auch wenn ich mich da als 11jährige fürchterlich gegruselt habe) und Marlen Haushofers "Die Wand" in der Oberstufe.
    "Krabat" habe ich seither viele Male gelesen und ich liebe diesen Roman einfach.
    "Die Wand" habe ich kein zweites Mal gelesen, aber damals habe ich sie an einem Nachmittag verschlungen ohne zu pausieren. Die Ausgangssituation - eine Frau, die gerade alleine in einer Berghütte ist, stößt plötzlich rundherum auf eine ominöse unsichtbare "Wand", und jenseits dieser Wand scheint es kein Leben mehr zu geben - hat mich einfach unglaublich gefesselt, obwohl es ein sehr stilles Buch ist.

    Tag 21 - Das blödeste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast 
    Das war ein englisches Buch, wo mir leider beim besten Willen der Titel nicht mehr einfällt. Ich hab es auch nicht mehr. Auf alle Fälle war das so ein Teenager-Problemroman, wo es irgendwie um eine Help-Hotline und Probleme wie Drogen und unerwünschte Schwangerschaft ging. So genau weiß ich es nicht mehr, aber es war eine einzige Moralkeule und ich fand es einfach furchtbar.

    Donnerstag, 16. September 2010

    [31 Tage - 31 Bücher] Tag 18 – Das Buch, mit dem schönsten Cover, das du besitzt

    Ja, die 31 Tage ... die hab ich ganz vergessen. Allerdings sind eh einige Fragen dabei, die ich entweder nicht beantworten kann (keine Ahnung, was das erste Buch war, das ich je gelesen habe) oder die ich nicht so brennend spannend finde. Ich werde also noch nach Lust und Laune ein paar einzelne Fragen rauspicken.

    Die Frage nach dem Cover ... Die ist spannend, da ich den Eindruck habe, dass ich da einen ganz anderen Geschmack habe als die meisten anderen. Ich mag es nämlich am liebsten dezent und schlicht, gern auch ein wenig düster (zumindest, wenns zur Handlung passt). Dagegen wirken Cover wie etwa bei Faunblut nahezu abschreckend auf mich.
    Die Cover, die ich am liebsten mag sind folgende:


     Die Harry Potter-Cover in der Adult Edition mag ich alle sehr gern, aber dieses alte Buch auf dem Cover des 6. Bandes ... das finde ich einfach umwerfend. Das Maskerade-Cover mag ich gerade wegen seiner Schlichtheit, ebenso wie das der Bücherdiebin - beide passen auch sehr gut zu den jeweiligen Romanen. Und "Der Herr der Dunkelheit" finde ich zwar ein wenig überladen, aber es passt einfach so wunderbar zum Inhalt (wie auch die anderen Cover der "Insel der Stürme"-Trilogie), dass es eine echte Freude ist. Also kein Bild, das einfach aufs Cover geklatscht wurde, weil es eben nett aussieht, sondern eines, das sich wirklich auf die Handlung bezieht. :-)

    Mittwoch, 15. September 2010

    SuB-Zuwachs

    Jaja, ich wollte nur dann noch neue Bücher kaufen, wenn ich inzwischen welche von meinem SuB weggelesen habe ... Ich habe in letzter Zeit auch viel gelesen, allerdings war da nur ein Buch von meinem SuB (nämlich Raimunds "Der Bauer als Millionär") - der Rest waren ausgeliehene Bücher.
    Allerdings war letztes Wochenende der große jährliche Bücherflohmarkt der Städtischen Bücherei, und da musste ich einfach hin (1 Euro pro Buch, und die meisten waren in einem Top-Zustand). Ich hab mich auch einigermaßen zurückgehalten, aber 4 neue Bücher gabs dann doch:

     - Brad Geagley, Der Narrenkönig
    Das hat mich sehr gefreut, denn dieser historische Roman stand bereits seit einer Weile auf meiner Leseliste

    - Andreas Eschbach, Das Jesusvideo
    Ich habe vor längerem den Film gesehen und fand den nicht so toll, aber angeblich soll das Buch viel besser sein, also mal schaun.

    - Paul Auster, Die Nacht des Orakels
    Der Autor wurde mir schon mehrfach ans Herz gelegt, und der Roman klingt gerade für Schreiberlinge wie mich recht interessant.

    - Peter Robinson, In einem heißen Sommer
    Ich hab weder von dem Autor noch von dem Roman jemals was gehört. Aber das Cover gefiel mir, der Titel hat mich an "Am Ende dieses Sommers" (einer meiner absoluten Lieblingsbücher) erinnert und der Inhalt klang recht spannend.

    Und dann ist heute eine Amazon-Lieferung eingetrudelt, nämlich Suzanne Collins' "The Hunger Games"-Trilogie. Ich wollte mich diesem Trend eigentlich verwehren, aber beim Anlesen im Buchladen hat es mich gleich gepackt. Und als ich dann entdeckt habe, dass es auf Amazon derzeit die englischen Hardcover sehr günstig in einem Schuber gibt ... Tja, da musste ich zuschlagen, zumal ich eh frustriert war, weil ich nicht zu einem Forumstreffen fahren kann, zu dem ich gern hin wollte. Und womit kann man sich besser trösten als mit Büchern?

    Der Lesestoff geht mir also so schnell nicht aus ...

    Dienstag, 14. September 2010

    [24h-read-a-thon] Preise - ein letzter Aufruf

    Nun komme ich noch einmal auf meine read-a-thon-Preise zurück:
    Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich erst seit kurzem blogge und sich beim read-a-thon nur wenige auf meine Seite verirrt haben (obwohl ich ziemlich vielen einen Kommentar hinterlassen habe) oder daran, dass an Lesezeichen einfach kein Interesse herrscht, aber auf alle Fälle hat fast niemand darauf reagiert. :-(
    Daher ist das hier nochmal ein Aufruf, mir die "Auswertung" (gelesene Zeit, gelesene Seiten, Anzahl der gelesenen Bücher) des 24h-read-a-thon vom 4./5. September zu schicken. Entweder einfach hier als Kommentar oder per Mail an neyasha@acarneya.at. Wer gern ein Lesezeichen hätte aber denkt, dass er/sie ohnehin "keine Chance" hat: meldet euch trotzdem! Wenn sich so wenige rühren, besteht auch mit wenigen gelesenen Seiten noch eine Chance. ;-)
    So, dann werde ich also nochmal ein wenig abwarten, ob sich doch noch jemand meldet.

    Donnerstag, 9. September 2010

    Die ominöse Bücherliste

    Ich habe bereits erwähnt, dass ich normalerweise keinen allzu hohen SuB anhäufe, da ich die meisten Bücher nicht kaufe, sondern aus der Städtischen Bücherei ausleihe. Ich liebe es, dort zu stöbern, gemütlich in Bücher reinzulesen und mich dann mit stapelweise Lesestoff einzudecken.
    In meinem Heimatstädtchen las ich mich da mehr oder weniger einfach durch die Regale, aber in Wien fühlte ich mich dann von den vielen Büchern in der Hauptstelle fast erschlagen. Und so begann ich allmählich eine Liste anzulegen. Dort kommen Bücher drauf, die mir von anderen empfohlen werden, die ich irgendwo in Rezensionen aufschnappe und die mir in der Buchhandlung auffallen. Meistens lese ich dann noch zusätzliche Rezensionen und Bewertungen im Internet, ehe ich einen Roman wirklich in meiner Heiligen Liste (TM) aufnehme.
    Romane, die ich lesen möchte, die es aber in der Bücherei nicht gibt, kommen auf meine Amazon-Wunschliste. Falls es Neuerscheinungen sind, lass ich sie erst mal eine Weile auf der Liste - in der Hoffnung, dass sie doch noch für die Bücherei bestellt werden.

    Tja, und dann ziehe ich mit der Liste in der Hand durch die Bücherei, nehme oft aber auch Bücher mit, die ich nicht aufgeschrieben habe und die mir einfach ins Auge springen.
    Ich liebe meine Liste! Sie gibt mir das beruhigende Gefühl, dass es noch ganz viele Bücher gibt, die ich gern mal lesen würde und die alle gratis verfügbar sind. Gleichzeitig macht sie mir manchmal Angst - wie soll ich denn alles, was darauf steht, jemals lesen, wenn doch ständig so viele tolle neue Romane erscheinen?
    Aber naja - besser zuviel Lesestoff als zu wenig, nicht wahr? ;-)

    Montag, 6. September 2010

    "Küsst euch doch einfach mal"

    (Keine Sorge, um die Preise für den read-a-thon kümmere ich mich noch, aber jetzt gehts erstmal um was anderes)

    Es war einmal vor vielen Jahren, da schrieb ich noch nette Pferdegeschichten und behauptete, dass ich in meinen Romanen keine Lust auf Liebesgeschnulze hätte. Sicher nicht. Und deshalb würde ich auch nie in meinem ganzen Leben in die Verlegenheit kommen, eine Liebesszene schreiben zu müssen.
    Ja ... vor vielen Jahren wollte ich auch noch Pferdewirtin werden, und jetzt schreib ich grad eine Doktorarbeit in Germanistik.

    Im Laufe der Zeit haben sich also so ein paar Liebesgeschichten in die "Göttersteine" eingeschlichen. Großteils ungeplant und nur durch die hohe Eigeninitiative der Charaktere zu erklären. Tja, und dann steht man als Autorin irgendwann mal vor dem schwierigsten Schreibthema überhaupt (finde ich zumindest): Sex. Nun bin ich nicht der Meinung, dass ich meinen Charakteren bis ins Bett folgen muss und bin also eher ein Fan des Ausblendens. Ja, aber wie? Und wann? So wie bei Effi Briest, wo man sich hinterher fragt "Was ist denn das Problem dabei, wenn sie ein bisschen in den Dünen spazierengehen?" muss es ja auch nicht sein. ;-) Man braucht also einen Mittelweg. Und der ist schwer zu finden.
    Ein Blick in bereits veröffentlichte Bücher zeigt, dass die wenigsten gute Liebesszenen schreiben können. Meistens bekommt man detaillierte Bettakrobatik serviert (inklusive einiger kreativer Wortschöpfungen), die in erster Linie erheiternd ist. Autoren, die nicht bereits beim ersten Kuss ausblenden, aber dennoch auf explizite Beschreibungen verzichten und das ganze dann auch noch schreiben ohne peinlich zu werden, sind rar gesäht. Guy Gavriel Kay könnte man da nennen. Und auch Nina Blazon hat sich in "Faunblut" da meiner Meinung nach als wahre Meisterin entpuppt.
    Aber es ist doch klar zu erkennen, dass viele Autoren da so ihre Probleme haben.

    Nun gut, ich schnapp mir halt mal meine Charaktere (nennen wir sie R und V), und dann stehen wir da. Ich schau sie an, sie schauen mich an - und gerade die, die bisher alles so gemacht haben wie sie wollen und mir kein Mitspracherecht mehr gelassen haben, tun jetzt plötzlich gar nichts mehr.
    Ich: "Also dann ... macht doch mal."
    R: "Was denn genau?"
    Ich: "Improvisiert einfach mal. Ich misch mich da nicht ein."
    *großes Schweigen*
    V: "Sehen die alle zu?"
    Ich: "Wer?"
    V: "Die Leser."
    Ich: "Sollte es jemals Leser geben, dann ja."
    *Schweigen*
    Ich: "Ihr könntet euch doch mal küssen. So als Anfang."
    R: "Aber ... wenn die das dann alle lesen. Was denken die dann von mir? Wir sind nicht mal verheiratet."
    Ich: "Die denken sich gar nichts, die heiraten ja auch nicht vorher."
    *entsetztes Schweigen*
    Ich: "Ach kommt, jetzt ziert euch doch nicht so."
    R: "Ja, aber ... ich weiß doch gar nicht ... und muss das jetzt wirklich sein? Das ist mir alles so peinlich."
    Ich: "Mir ja auch, das ist ja das Problem."
    *Schweigen*
    Ich: "Okay, es reicht. Ich gehe jetzt und bringe V um, wie es ursprünglich geplant war."

    Und danach? Stimmung beim Teufel. Charaktere eingeschnappt und jede Romantik dahin. Und ich vertage das Problem.
    Tja ... so läuft das mit mir und meinen Charakteren.

    Sonntag, 5. September 2010

    [24h-read-a-thon] Mein Wort zum Sonntag

    Mein Endstand:
    gelesene Seiten: 924
    gelesene Zeit: 11 h 40 min
    gelesene Bücher: 2 ganz gelesen; 1 angefangenes beendet; 1 weiteres bis zur Hälfte geschafft
    -> "Feuerfrost" von Alan Garner: etwa ab der Hälfte ausgelesen
    -> "Der Bauer als Millionär" von Ferdinand Raimund, "Erebos" von Ursula Poznanski: ganz gelesen
    -> "Nachtreiter" von Daniela Knor: etwa bis zur Hälfte gelesen

    Ja, nun ist er vorbei, mein erster 24h-read-a-thon. Ich hatte mir drei Ziele gesetzt: 1.000 Seiten lesen; zumindest 12 Stunden reine Lesezeit zusammenbekommen und bis 8 Uhr in der Früh durchhalten. Alle drei Ziele habe ich knapp verfehlt, aber es war trotzdem super.
    Meine intensivste Lesezeit hatte ich interessanterweise nicht tagsüber, sondern ab etwa 23 Uhr. Das lag natürlich auch daran, dass ich da bei "Erebos" im spannenden letzten Drittel steckte.
    Dass ich um 6 Uhr noch ungeplant eingeschlafen bin, hat mich ein wenig geärgert, aber was solls ... Ich wäre "Nachtreiter" nicht gerecht geworden, wenn ich mich mit zufallenden Augen beim Lesen geplagt hätte.

    Auf alle Fälle haben die Aufgaben sehr viel Spaß gemacht und es war schön zu wissen, dass da noch einige andere sitzen und stundenlang lesen. :-) Als Blogger-Neuling und alter Forumshase muss ich allerdings sagen, dass ich das mit den Blogs für ein Gemeinschaftsereignis nicht ganz so praktisch fand. Da hätte ich mich einige Male ein Forum gewünscht, wo man sich direkt austauschen und auch gleich sehen kann, wer noch dabei ist. So musste ich mich in den frühen Morgenstunden von Blog zu Blog hangeln, um herauszufinden, ob überhaupt noch wer wach ist.
    Nichtsdestotrotz wars super und ich alte Quasseltante hab meinen Blog hier ziemlich zugequatscht. *gg*
    Fein war auch, dass ich ausnahmsweise kein schlechtes Gewissen dabei hatte, soviel Zeit des Tages für Lesen zu verwenden, da ich ja schon wochenlang wusste, dass ich mir den 4. 9. dafür freihalten wollte.

    Bei einem weiteren Lesemarathon wäre ich gern wieder dabei, auch wenn ich nicht weiß, ob ich dann nicht weniger Zeit intensiver nutzen würde, als so viele Stunden immer abwechselnd mit Lesen und kleinen Pausen zu verbringen. Ich hab das Gefühl, meinen Tag nicht effektiv "genutzt" zu haben. So viel reine Lesezeit ist bei mir nämlich nicht rausgekommen, aber wirklich viel sinnvolle andere Tätigkeiten hab ich eigentlich auch nicht gemacht. *verlorene Zeit such*

    Nun ja, schade, dass es vorbei ist. Ich hoffe, dass sich noch einige bei mir melden wegen meines "Gewinnspiels". Vielleicht werd ich auch noch die Blogs abklappern und nochmal darauf aufmerksam machen - da ich das so spät beschlossen habe, ist das wohl auch ein wenig untergegangen.

    Und jetzt muss ich tatsächlich meine Wohnung putzen gehen, weil ich heute noch Besuch von meiner Familie bekomme. Und in den Tiergarten Schönbrunn wollen sie mich auch noch mitschleppen. Uff ...

    Samstag, 4. September 2010

    [24h-read-a-thon] Die 2. Hälfte: 20 Uhr bis 8 Uhr

    21:00

    Die 2. Halbzeit hat begonnen. Ich hab jetzt mal ein bisschen Lesepause gemacht, aber nun geht es frisch-fröhlich wieder weiter. Seit dem Frühstück hab ich gar keinen Kaffee mehr getrunken, aber nun mach ich mir mal Schwarzen Tee, um mich für die Nacht zu rüsten.
    Immerhin hab ich mit "Erebos" und "Nachtreiter" zwei wirklich spannende Bücher für die zähen Stunden.

    Nach welchem System ordnest du deine Bücher? Alphabet/Farbe/Verlag/…?
    Ich ordne im Wesentlichen nach Genre. Ich habe in meinem Zimmer einen Raumteiler mit einem Gitter, das mich dazu zwingt, meine Bücher sozusagen in kleine Portionen zu teilen, und da stelle ich jeweils Buchreihen und ähnliche Genres zusammen.

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    22:00

    Hast du einen Lieblingsspruch, -zitat, -gedicht zum Thema Bücher oder Lesen? Wenn ja, welchen?
    Ich kenne mehr Zitate zum Schreiben als zum Lesen, aber mir fallen zwei ein, die ich sehr gern mag:
    Bücher sind Schiffe, welche die weiten Meere der Zeit durcheilen.  (Francis Bacon)

    Es sind die Wörter, die singen, die steigen und fallen … Vor ihnen werfe ich mich nieder … So sehr liebe ich die Wörter. (Pablo Neruda)


    gelesene Seiten bisher: 540
    gelesene Zeit bisher: 6 h 40 min

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    0:00

    Mitternacht. Da ich grundsätzlich eher ein Nachtmensch bin, bin ich noch nicht allzu müde. Aber in einer Stunde wird es vermutlich anders aussehen. ;-)
    Ich habe nun ziemlich viel bei "Nachtreiter" weitergelesen. Seltsam - ich hatte den Roman jetzt schon eine ganze Weile aus der Bücherei daheim, hatte dann aber keine Lust, ihn zu lesen. Und nun hat er mich sehr schnell reingezogen. Und "Erebos" ist jetzt auch so richtig spannend geworden. Ja, momentan lese ich die beiden Bücher gewissermaßen parallel.

    Welches Buch würdest du niemals zur Geisterstunde lesen, weil es viel zu gruselig ist?
    Wo soll ich da anfangen? ;-) Nein, ernsthaft, ich bin ein dermaßen ängstlicher Mensch und steigere mich so schnell in gruslige Bücher rein, dass ich mich von solchen grundsätzlich fernhalte. Und mitten in der Nacht erst recht!

    gelesene Seiten bisher: 648
    gelesene Zeit bisher: 8 h 10 min

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    1:00

    Welche Aufputschmittel verwendest du? Was kannst du deinen Mitlesern empfehlen? Kaffee? Cola? Oder doch eine Runde durch die Nacht rennen?
    Bisher hab ich noch nicht viel gebraucht, um mich wach zu halten. Kaffee hab ich nur zum Frühstück getrunken, und dann am Abend eine Tasse Schwarzen Tee. Aber allmählich werde ich doch müde. Mein bestes Mittel ist da meistens: kaltes Wasser ins Gesicht. Und in regelmäßigen Abständen das Zimmer gut durchlüften. Dazu muss ich mich zwar momentan überwinden, weil es draußen so kühl ist, aber die frische Luft tut auf alle Fälle gut.

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    2:00

    Herrschaftszeiten .... Etwa ab der Hälfte ist "Erebos" so dermaßen spannend geworden, dass ich nur noch nägelkauend über dem Buch sitze. Ich bin noch nicht ganz durch, aber bisher ist die sich abzeichnende Lösung derartig gut durchdacht, dass ich nur beeindruckt den Hut ziehen kann. Hoffentlich lässt jetzt das Ende nicht nach.
    Wenn ich damit durch bin, brauch ich irgendwas ruhigeres. Ich bin schon ganz fix und alle von all den Erkenntnissen und der permanenten Spannung der letzten 100 Seiten. Nun ja, wenigstens hält es mich definitiv vom Einschlafen ab. ;-)
    Für die stündliche Aufgabe hab ich daher jetzt keine Nerven. Ich muss dringend den Roman auslesen.

    gelesene Seiten bisher: 769
    gelesene Zeit bisher: 9 h 25 min

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    2:40

    Ich bin mit "Erebos" durch. Puh. Mir haben zwischenzeitlich die Hände gezittert, weil es am Ende so spannend und auf eine gewisse Weise auch gruslig war (also nicht im Sinne von Horror). Dieses Buch hat echt Adrenalin in mir freigesetzt, und das ist wohl auch der Grund dafür, weshalb ich bisher noch nicht richtig müde war.
    Jetzt brauch ich eine Lesepause. Ich kann nicht sofort wieder was anderes weiter lesen, wenn mich ein Buch grad so in den Bann gezogen hatte.

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    4:00

    Inzwischen wird es etwas mühsam. Aber die Zeit zwischen 3 und 5 Uhr war für mich schon immer die schwierigste, wenn ich durchgemacht habe, um Seminararbeiten zu schreiben. *hüstel*
    Gymnastik um 3:00 hab ich nicht gemacht, aber der nächsten Aufgabe stelle ich mich wieder:

    Nenne 10 Klassiker der Weltliteratur, die du unbedingt noch lesen willst:
    1.   Thomas Mann, Die Buddenbrooks
    2.   Joseph Roth, Radetzkymarsch
    3.   Charles Dickens, David Copperfield
    4.   Fjodor Dostojewski, Schuld und Sühne
    5.   Leo Tolstoi, Krieg und Frieden
    6.   Dante Alighieri, Die göttliche Komödie
    7.   Mark Twain, Tom Sawyer
    8.   Choderlos de Laclos, Die gefährlichen Liebschaften
    9.   Novalis, Heinrich von Ofterdingen
    10. James Joyce, Ulysses (dreimal hab ich schon aufgegeben; verdammt, ich will das noch schaffen!)

    gelesene Seiten bisher: 862
    gelesene Zeit bisher: 10 h 32 min

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    5:00

    Ich bin immer noch erstaunlich wach. Mein ärgester Durchhänger war kurz nach 4 Uhr, aber selbst da war es nicht so schlimm, dass mir bereits die Augen zugefallen wären. Vermutlich kommt das um 6 Uhr ... %-)

    Sonnenaufgang um 04:41:09 Uhr. Warst du dabei oder schnarchst du schon? Mache den Sonnengruß (und fotografiere dich dabei, wenn du dich traust!)
    Sonnenaufgang? Mein Fenster geht zwar zur Ostseite, aber dennoch ist da noch nicht mal die Spur eines Morgengrauens zu entdecken. Aber vielleicht kommt die Sonne ja, nachdem ich sie jetzt begrüßt habe. Fotografiert habe ich mich dabei nicht - ich hätte nicht gewusst, wie ich das ohne mindestens eine zusätzliche Hand schaffen sollte. ;-)

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    8:00

    Nicht zu fassen, nun bin ich  kurz nach 6:00 doch noch eingeschlafen - einfach so überm Buch. Das kommt davon, dass ich mich dann doch zum Lesen ins Bett gelegt habe. Nun hab ich also die angepeilten 1.000 Seiten nicht geschafft. Schade. Aber gut, was solls. Jetzt muss ich erst mal richtig wach werden und frühstücken, danach gibts ein ausführliches Fazit.


    gelesene Seiten bisher: 924
    gelesene Zeit bisher: 11 h 40 min

    [24h-read-a-thon] Die 1. Hälfte: 8 Uhr morgens bis 20 Uhr

    Hier werde ich nun immer wieder den aktuellen Stand posten, bei der einen oder anderen stündlichen Aktion mitmachen und auch sonst ein wenig aus dem Lesemarathon-Nähkästchen plaudern. Damit das hier kein Endlos-Beitrag wird, unterteil ich meinen Lesetag mal in 2 Hälften - also jeweils 12 Stunden.

    10:30
     
    So, nun gehts aber wirklich los ...
    Ich hatte mir ganz tapfer den Wecker auf 8 Uhr gestellt, aber da es gestern schon spät war und es heute wohl auch spät wird (oder früh, je nachdem, wie man es betrachtet), hab ich dann doch bis um 9 Uhr geschlafen und dann gemütlich ein wenig im Bett gelesen. Dann habe ich ausgiebig gefrühstückt und dann - musste ich eine Spinne aus meinem Zimmer entfernen. Keine leichte Sache bei meiner Spinnenphobie. Da ich Tieren in meinem Zimmer immer einen Namen gebe, war die Sache diesmal einfach: Bella. Ganz klar. Das Tierchen war sowas von ungeschickt, das konnte nicht mal über eine normale Wand laufen, ohne mehrmals halb abzustürzen. Unglaublich. So, jetzt ist sie weg und es kann so richtig losgehen.

    Ich lese momentan "Erebos", obwohl ich doch eigentlich zuerst mein schon angefangenes "Feuerfrost" zu Ende lesen wollte. Nun ja ... dafür ist heute ja noch viel Zeit. ;-)

    gelesene Seiten bisher: 52
    gelesene Zeit bisher: 40 min

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     11:00

     So, ich versuche mal, die 11:00-Aufgabe zu beantworten, ehe ich mal für ein Weilchen aus dem Internet verschwinde:

    Nenne Schriftsteller von jedem Kontinent
    - Europa: Daniel Glattauer
    - Asien: Haruki Murakami
    - Afrika: Nadine Gordimer
    - Australien: John Marsden
    - Nordamerika: Guy Gavriel Kay
    - Südamerika: Isabel Allende
    - Antarktis: nein, sorry, da fällt mir niemand ein ;-)
    (übrigens hab ich jeweils jemanden gewählt, von dem/der ich schon ein Buch gelesen habe)

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    12:00

    Ich habe mich nun doch wieder auf "Feuerfrost" gestürzt, um den Roman endlich zu Ende zu lesen - ich hasse es, wenn ich Bücher ewig lang halbgelesen bei mir herumliegen habe. Der Roman ist ja im Grunde nicht schlecht - aber er fesselt mich einfach nicht wirklich. Nun ja, auf zur nächsten Aufgabe:

    Welches Buch macht dich hungrig? Warum?
    Das ist eine lustige Frage. Ich kann dazu kein bestimmtes Buch nennen, aber eine Reihe: "Die fünf Freunde" von Enid Blyton. Als ich in der Volksschule war und also schon lesen konnte, war es dennoch ein abendliches Ritual, dass meine Mutter mir vor dem Einschlafen etwas vorlies. Eine Zeitlang waren das eben die Fünf Freunde-Bücher. Das Problem dabei war nur, dass meine Mutter und ich beide immer Hunger dabei bekamen, weil darin ständig gegessen wird. Wirklich. Da gibts ständig Picknick, Abendessen, Nachmittagstee, Essensrast bei Abenteuern unterwegs und und und. Natürlich immer mit anschaulichen Beschreibungen, was für Leckereien sie gerade essen. Furchtbar. Wenn ich nur an die Bücher denke, werd ich schon wieder hungrig. *g*

    gelesene Seiten bisher: 112
    gelesene Zeit bisher: 1 h 19 min

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    14:00

    So, "Feuerfrost" ist ausgelesen - kein schlechtes Buch, aber vom Hocker gerissen hat es mich nicht. Alan Garner vermischt darin keltische und nordgermanische Mythologie auf recht eigenwillige Weise, und durch die extrem distanzierte Perspektive kann man außerdem mit keiner Figur so recht mitfühlen. Ich bin irgendwie froh, dass ich mit dem Roman endlich durch bin.
    Dann hab ich noch rasch Raimunds "Der Bauer als Millionär" dazwischen gestreut. Auch nicht wirkliche eine Offenbarung; da gibt es von Raimund deutlich bessere Theaterstücke.
    Und nun wende ich mich wieder "Erebos" zu, aber vorher beantworte ich noch die nächste Frage und schieb mir mein Mittagessen (überbackene Baguettes) in den Ofen.

    Wer ist dein Lieblingsautor? Was macht ihn/sie dazu?
    Hm, schwierig. Es gibt einige Autoren, die ich sehr gern lese. Aber vielleicht kann man als Lieblingsautor am ehesten Guy Gavriel Kay bezeichnen, da ich mich wirklich blind auf jedes Buch von ihm stürze und sämtliche Romane, die ich noch nicht gelesen habe und die es in der Bücherei leider nicht gibt, auf meiner Wunschliste stehen habe.
    Was macht ihn dazu? Kay entwickelt ganz wunderbare Charaktere. Sie haben alle ihre Fehler und wirken gerade deshalb sehr lebendig. In "Ein Lied für Arbonne" habe ich sogar für eine Nebenfigur Tränen vergossen, die gerade mal ein paar Seiten lang vorkam. Und ich mag seine Welten. Sie sind großteils sehr "irdisch"; was er schreibt, ist eher "historische" Fantasy. Aber es wird alles so anschaulich beschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst mittendrin zu sein.

    gelesene Seiten bisher: 247
    gelesene Zeit bisher: 2 h 49 min

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    16:00

    Liest hier eigentlich irgendein Mensch mit? Ich glaube nicht, aber gut, führ ich halt Selbstgespräche. ;-)
    Gemäß der 16:00-Aufgabe bin ich gerade wild durchs Zimmer getanzt. Außerdem hab ich die letzte Stunde eifrig "Erebos" gelesen. Da ich allerdings vorher ein Stündchen pausiert habe, sehen meine Zahlen im Vergleich zu anderen immer noch recht kläglich aus. Naja, egal, wenigstens komm ich dann nicht in die Verlegenheit, mir selbst ein Lesezeichen zu schenken.

    gelesene Seiten bisher: 329
    gelesene Zeit bisher: 3 h 46 min

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    19:00

    Ich bin inzwischen schon gut in "Erebos" drinnen; der "flapsige" Stil stört mich jetzt nicht mehr und ich finde es auch recht spannend. Allerdings habe ich parallel auch schon mal mit "Nachtreiter" begonnen, da ich weiß, dass es mir sonst schwer fallen könnte, spätnachts ein ganz neues Buch zu beginnen (ja, ich bin da ein wenig seltsam).
    In dieser Stunde gibt es eine besonders schöne Frage:

    Welches war das erste Buch, in das du dich unsterblich verliebt hast, das bei dir Herzrasen ausgelöst hat, das du am liebsten immer und immer wieder gelesen hättest?
    Das müssten wohl Die Brüder Löwenherz von Astrid Lindgren gewesen sein. Es gab auch später noch einige Bücher, die mich ganz besonders fasziniert haben und die ich mehrmals gelesen habe, aber bei den Brüdern Löwenherz war ich 8 Jahre alt, also dürfte das wohl wirklich die erste meiner "Buchlieben" sein.

    gelesene Seiten bisher: 458
    gelesene Zeit bisher: 5 h 9 min

    Freitag, 3. September 2010

    24h-Read-a-thon und Gewinnspiel

    Morgen startet ein Lesemarathon, der sich über 24 Stunden erstreckt - also von 8 Uhr in der Früh bis 8 Uhr am Sonntag. Ursprünglich war dieser von Melli ausgeschrieben, aber leider ist sie wie vom Erdboden verschluckt, und so hat Lovelybooks die Aktion gerettet: lest hier nach

    Ihren 1. Read-a-thon hatte Melli mit Aufgaben und Preisen gestaltet. Das fällt in diesem Fall nun weg, aber Steff und Kari haben sich dafür ein paar kleine Fragen/Aktionen für jede volle Stunde ausgedacht. Wenn ihr mitmachen wollt, findet ihr sie hier: http://eltragalibros.bplaced.net/filemanager/wordpress/?p=4425

    Nun hab ich mir gedacht, dass ich ein paar kleine Preise beisteuern könnte. Ich knüpfe leidenschaftliche gerne und mache mit Vorliebe Lesezeichen. Die können dann etwa so aussehen:
    oder so:

    Ich werde diese Preise in drei "Kategorien" vergeben, und zwar: meiste gelesene Seiten; meistgelesene Zeit; höchste Anzahl ausgelesener Bücher.
    Also: Wer mitmachen möchte und gern so ein Lesezeichen hätte, schicke mir bitte am Ende des Marathons eine Auflistung (einfach als Kommentar zu diesem Beitrag oder per Mail: neyasha@acarneya.at), wieviele Seiten und Bücher gelesen wurden und wie viele Stunden des Tages/der Nacht tatsächlich zum Lesen genutzt wurden. Ich verlasse mich da ganz auf eure Ehrlichkeit. :-)
    Die Lesezeichen bekommt ihr dann individuell von mir geknüpft - das heißt, ihr könnt Farb- und Mustervorlieben äußern, dafür wird es aber ein wenig dauern, bis sie fertig sind.

    Und nun noch meine Antworten zu den Fragen auf Lovelybooks:

    1. Wer bist Du und warum machst Du beim Read-a-thon mit?
    Nun, wer ich bin, das erfährt man am besten auf diesem Blog hier. ;-) Und warum ich mitmache? Weil ich eine totale Leseratte bin und einfach mal einen ganzen Tag lang gemeinsam mit anderen hinter Büchern verbringen möchte. 

    2. Welche Bücher nimmst Du mit in den Marathon und warum?
    - Das wäre zunächst mal "Feuerfrost/Der Mond von Gomrath" von Alan Garner, weil ich bei dem Buch mittendrin bin.
    - Dann von meinem SuB: "Der Bauer als Millionär" von Raimund, sowie "Das Fräulein von Scuderi" von Hoffmann
    - Und von der Bücherei hab ich auch noch so einiges daheim, mal sehen, wozu ich komme:
    "Erebos" von Ursula Poznanski; "Nachtreiter" von Daniela Knor; "Das Mädchen aus dem Fluss" von Carolyn Haines

    3. Wie hältst Du Dich 24h lang für das Lesen fit - welche Vorbereitungen hast Du getroffen?
    Ich werde heute noch einkaufen gehen und mich mit Obst, Schokolade und einfach zu kochenden Gerichten eindecken. Zum Wachhalten gibts Kaffee und für die ganz harten Stunden kaltes Wasser ins Gesicht. ;-)

    4. Ist dies Dein erster Marathon & hättest Du Lust in Zukunft wieder mitzumachen?
    Ja, das ist mein erster Marathon. Ob ich in Zukunft auch noch Lust auf so etwas habe, werde ich übermorgen wissen. Aber ich gehe stark davon aus.

    5. Was ist die erste Tätigkeit, die Du nach dem 24-h-Marathon erledigen wirst?
    Keine Ahnung. Frühstücken? Schlafen? Möglicherweise auch die Wohnung putzen, da ich am Sonntag Nachmittag eventuell Besuch von meiner Familie bekomme ...