Donnerstag, 10. März 2011

Mühsames Überarbeiten

Die eine oder andere hier fragt sich vielleicht, was eigentlich mit meinem erwähnten Überarbeitungsmarathon los ist.
Nun ja, von geforderten 50 Stunden im März habe ich bisher gut 8 geschafft ... Das ist nicht so wahnsinnig viel. Unsere Theaterpremiere und meine vielen Dienste haben mich doch sehr ausgebremst. In den letzten Tagen war ich fleißig, aber am Wochenende werde ich mit den Doppeldiensten und den Vorstellungen am Abend bereits wieder nicht viel schaffen.
Aber es geht gar nicht mal so sehr darum, dass ich wirklich die 50 Stunden schaffe, sondern eher um einen gewissen Tritt in den Hintern. Und ohne den NaNoEdMo im Hinterkopf hätte ich wohl mit dem Stress als Ausrede wieder gar nichts überarbeitet bisher ...

Aber da ich jetzt mal ordentlich damit begonnen habe, ist es gar nicht mehr so schlimm. Ich habe schon fast alle inhaltlichen Probleme ausgemerzt (hoffentlich!) und bin jetzt mal bei der sprachlichen Feinarbeit. Allerdings habe ich das Neuschreiben der letzten beiden Kapitel noch vor mir - davor hab ich mich die ganze Zeit gedrückt, und irgendwann muss ich da doch mal durch.
Manchmal hab ich in meinen Romanen echte Schreckgespenster - Szenen, die ich ewig vor mir herschiebe, Handlungsstränge, die ich monatelang auf Eis lege oder eben in diesem Fall das Ende.
Aber bald muss ich mich damit auseinandersetzen, damit der Roman in eine 2. Testleserunde gehen kan ...

Kommentare:

  1. Liebe Neyasha,

    diese Schreckgespenster kenne ich auch sehr gut! Ich befürchte, dass man sie nie ganz ausmerzen kann - diese Szenen beäugt man auch noch nach Monaten mit Grauen. Toi, toi, toi, dass Du Deinen Tritt in den Hintern erhältst. ;)

    Liebe Grüße
    Nikola

    P.S. Mirjam hat mich hergelockt...

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  2. Die Wörter "mühsam" und "Überarbeiten" gehen bei mir immer Hand in Hand. -.- Ich hoffe, du hast bald Zeit, dich so richtig reinzuhängen :)

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  3. Hallo Nikola, herzlich Willkommen! :-)
    Auch eine Schreiberin? Da muss ich mich ja gleich mal bei dir umsehen.
    Ja, das ist das Problem mit diesen Szenen - die findet man meistens vor und nach dem Schreiben gleichermaßen furchtbar ...

    @Stefanie: *g* Ja, bei mir gehören diese Wörter meist auch zusammen. Immerhin sollte ich in einer Woche wieder mehr Zeit haben, das ist ja schon mal was. :-)

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  4. Nur schon beim lesen deiner Zeilen wird mir ganz anders.... Aber wenn du alle inhaltlichen Problempassagen ausmerzen konntest, hast du bereits ein wichtigen Teil geschafft, Glückwunsch!
    Das habe ich alles noch vor mir. Ich befürchte, ich werde es, - genau wie das Exposé,- viel zu lange vor mir herschieben.

    Kann man dir auf irgendeine Art und Weise mit dem Tritt in den Hintern behilflich sein? ;)

    Wünsche dir ein schönes Wochenende,
    mirjam

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