Mittwoch, 13. Juli 2011

Meine "Frostpfade" sind unterwegs

Ich habe es zwar seitlich schon bei meinem Schreibstatus angegeben, aber um es nochmal "amtlich" zu machen: "Frostpfade", mein phantastischer Abenteuerroman für Kinder/Jugendliche, hat sich letzte Woche auf den Weg zum Goldenen Pick 2011 gemacht.
Es handelt sich dabei um meine allererste Einsendung - ich habe noch nie bei einem Kurzgeschichten-Wettbewerb mitgemacht und habe mich bisher auch noch nicht auf Verlags- oder Agentursuche begeben. Und eigentlich habe ich nicht gedacht, dass ich dieses Mal tatsächlich etwas einsenden würde.

Aber mir hat nicht nur eine meiner Betaleserinnen sehr überzeugend zugeredet, sondern ich habe vorher schon fest verkündet, dass ich meine "Frostpfade" einschicken würde - und in solchen Fällen mache ich nur ungern einen Rückzieher. Stolz und Versagen und so. ;-)

Tja, und jetzt ist das irgendwie seltsam. Sollte ich aufgeregt sein, weil ich tatsächlich einen Roman von mir überarbeitet und aus der Hand gegeben habe? Nervös, ob mein Manuskript überhaupt gelesen oder bereits nach der Zusammenfassung beiseite gelegt wird? Hibbelig, ob ich nicht vielleicht doch eine klitzekleine Gewinnchance haben könnte?
Fakt ist: Ich bin nichts davon. Vorerst warte ich nur auf die Bestätigungskarte vom Verlag, dass mein Manuskript gut angekommen ist. Aber ansonsten habe ich den Wettbewerb in meinem Kopf bis zum Herbst bereits abgehakt (im Oktober werden die fünf besten bekannt gegeben). Ich sehe für meinen Roman einfach so wenig Chancen, dass ich nicht mal aufgeregt bin.
Kommt diese Ruhe daher, dass ich noch gar nicht fassen kann, dass ich tatsächlich diesen Schritt gewagt habe? Oder ist das nun wieder einmal Ausdruck meiner zu großen Selbstzweifel? Ich weiß nicht - eigentlich finde ich den Roman mittlerweile ganz gut, ich sehe nur nicht die geringsten Marktchancen.

Auf alle Fälle ist es seltsam. Ich dachte, dass es mich mehr aufwühlen würde, wenn ich einen Roman zu einem nicht ganz so kleinen Schreibwettbewerb schicke.
Aber gut, schaun wir mal, wie es mir dann im Oktober geht. *g* Vielleicht setzt das große Hoffen und Bangen bis dahin noch ein.

Und ansonsten werde ich mich nun erst einmal auf die Überarbeitung von "Bühnenzauber" stürzen. Da gibt es nämlich einiges zu tun - und ich sollte somit bis zum Oktober ausreichend abgelenkt sein. ;-)

Kommentare:

  1. Oh, wie aufregend. Wenn du nicht aufgeregt bist, bin ich es einfach ein bisschen für dich mit. :)
    Ich drücke dir die Daumen, dass sich für dich aus diesem Einreichen auf jeden Fall etwas positives entwickelt.

    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  2. Hach, wie toll! Da sage ich: Herzlichen Glückwunsch liebe Neyasha!
    Ich finde es klasse, dass du den Schritt aus deinem stillen Schreibkämmerchen gewagt hast und ich finde es richtig genial, dass du gleich bei einem so grossen Wettbewerb dein Glück versuchen willst. Ich drücke dir ganz fest die Daumen :)
    Und, was heisst nicht die geringsten Marktchancen? Das letztjährige Gewinnerbuch hätte ich auch nicht als kommerziell eingestuft. Also lass dich überraschen =)

    Ich muss es nochmals sagen: Ich bin stolz auf dich, dass du diesen Schritt gewagt hast!

    Schicke dir liebe Grüsse,
    mirjam

    AntwortenLöschen
  3. Hallo und Glückwunsch!
    Ich seh das wie Christine: wir sind dann einfach mal für dich aufgeregt und übernehmen diesen Part ;)
    Drück dir alle Daumen.

    AntwortenLöschen
  4. Ach, das ist lieb von euch! Danke fürs Daumendrücken! :-)

    Und ich bin auch irgendwie stolz, dass ich diesen Schritt gewagt habe.

    AntwortenLöschen

Anregungen, Lob, Tadel? Immer her damit, ich freu mich über alle Kommentare!
Nur nicht über Spam, mit dem ich seit dem Abschalten der Sicherheitsabfrage schon wieder überflutet werde - daher versuche ich es jetzt einmal mit Moderation.