Freitag, 30. März 2012

[31 Tage - 31 Filme] Tag 4 – Welchen Film kannst du nur einmal sehen (egal, ob du ihn hasst oder nicht)?

Diese Frage ist ausnahmsweise einfach zu beantworten. Das Ganze geht mit einer Anekdote einher und mit einem Kopfschütteln über mich selbst (wie kann man nur so ängstlich sein?).
Also, ein Film, den ich bestimmt kein zweites Mal sehen werde ist Sleepy Hollow. Ich habe es ja schon mehrmals erwähnt: Gruselfilme und ich, das geht einfach gar nicht.

Die Anekdote zu diesem Film ist nun folgende: Ich meide ja grundsätzlich Horror-/Gruselfilme, weil diese mich dann immer nächtelang verfolgen. Auf Sleepy Hollow war ich aber schon immer irgendwie neugierig, und als mein damaliger Freund mich in Wien besucht hat und ich wusste, ich müsste jetzt eine Woche lang nicht allein in meinem Zimmer schlafen, war das für mich DIE Gelegenheit.
Das ganze führte dann auch zu folgender Situation:
Ich im Vorfeld: "Bitte warn mich vor allzu schlimmen Szenen."
Das klappte den halben Film lang ganz gut, bis dann eine Stelle kam, bei der ich vor Schreck fast bis zur Decke gesprungen bin.
Ich: "Du wolltest mich doch warnen!"
Er: "Ich wusste nicht, dass einen diese Stelle erschrecken kann."
*ähem*

Ja, das zeigt ganz gut, wie schwache Nerven ich bei sowas habe. Nun ja, wie auch immer. Die Woche ging vorüber, und dann fand ich mich auf einmal ganz alleine in der Wohnung wieder. Auch ohne meine Mitbewohnerinnen. Alleine in einer alten Wohnung mit viel zu vielen Türen und Durchgängen zwischen den Zimmern (die man alle nicht abschließen konnte) und allerlei unerklärlichen Geräuschen, die manchmal den Eindruck vermittelten, als wäre doch noch jemand in der Wohnung.
Muss ich mehr dazu sagen?

Mein Fazit also: "Sleepy Hollow" war nicht schlecht (wenn er mich auch nicht völlig begeistert hat), aber noch einmal werde ich mir den Film bestimmt nicht ansehen. Und auch keine anderen Filme dieses Genres. Ich bin und bleibe da eben ein fürchterliches Weichei.

Dienstag, 27. März 2012

Victoria Schlederer - Fortunas Flug


Genre: Phantastik
Seiten: 480
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453527638
Meine Bewertung: 4,5 von 5 Sternchen




Eine geplatzte Hochzeit, ein merkwürdiger Selbstmord  - eigentlich ein seltener Glücksfall, wenn man als Klatschkolumnistin Zeugin solcher Ereignisse wird. Aber Stella Schönthal erregt mit ihrem Artikel die Aufmerksamkeit von Graf Trubic und wird bald tiefer in diese Angelegenheiten verstrickt als ihr lieb ist. Den ersten mysteriösen Vorfällen folgen weitere - und sie alle scheinen mit dem Luftschiff "Fortuna" zusammenzuhängen. Den eigentlichen Zweck des Luftschiffs hätten sich aber weder Felix noch Stella jemals träumen lassen ...

Das Departement für okkulte Angelegenheiten ermittelt wieder - dieses Mal aber nicht in Prag, sondern in Wien. Vier Jahre sind vergangen, seit Dejan Sirco einen rätselhaften Fluch untersuchte und dabei auf allerlei Verwicklungen stieß. Der Nachfolger von "Des Teufels Maskerade" ist ein wenig geradliniger, nichtsdestotrotz aber von allerlei Rätseln und Überraschungen durchzogen. Es ist beinahe unmöglich, die Handlung schon zu Beginn zu durchschauen, auch wenn ich ihr problemlos folgen konnte. Wie sich nach und nach all die Rätsel auflösen und sich ein Puzzleteil an das andere fügt, ist spannend zu lesen.

Perspektiventräger sind dieses Mal Stella Schönthal (als Ich-Erzählerin) sowie Felix Trubic (in der dritten Person). Die Wechsel wirken ab und an etwas abrupt, aber ich hatte trotzdem nie Probleme damit, mich von einer auf die andere Perspektive einzustellen. Dank der faszinierenden Figuren haben beide Perspektiven ihren Reiz: Stella als neugierige und sehr praktisch veranlagte junge Frau ist nicht nur ungemein sympathisch, sondern wirkt mit all ihren Stärken und Schwächen auch sehr glaubwürdig. Felix Trubic ist ... nun ja, nicht unbedingt sympathisch, aber da er schon im Vorgänger einer meiner Lieblinge war, fand ich seine zynische Sichtweise außerordentlich faszinierend und amüsant (und manchmal auch recht erschreckend).
Ich habe aber doch Dejan ein klein wenig vermisst und mich folglich wie eine Katze vor der Sahneschüssel gefühlt, als er schließlich aufgetaucht ist. Und was für ein erster Auftritt das ist! ;-) 
Auch mit zahlreichen anderen Bekannten gibt es ein Wiedersehen, was wohl alle Leser der Maskerade freuen wird.
Apropos alte Bekannte: Inwieweit "Fortunas Flug" unabhängig vom Vorgänger zu lesen ist, kann ich nicht recht beurteilen. Ich denke, dass man dem Roman auf alle Fälle gut folgen kann, man aber wohl mit einigen Anspielungen zu kämpfen haben wird.

Sprachlich gibt es wieder gar nichts zu bemängeln. Der Roman strotzt nur so vor ungewöhnlichen Wendungen, humorvollen Passagen und allerlei herrlichen kleinen Details. Das Wien vor 100 Jahren wieder zum Leben zu erwecken, gelingt Victoria ganz wunderbar. Ich muss ja zugeben, dass es mir mit Wien ein wenig so geht wie Dejan ("Um der Wahrheit Genüge zu tun, ich konnte Wien nicht leiden. Auch konnte ich mich von jeher nicht des Gefühls erwehren, dass die Kaiserstadt genau dasselbe für mich empfand." Des Teufels Maskerade, S. 167), aber beim Lesen dieses Romans hatte ich manchmal doch das Gefühl, als müsste ich diese Stadt irgendwie lieben.

Fazit: "Fortunas Flug" ist ein toll geschriebener Roman, der außer Wien in den letzten Jahren der Monarchie, interessanten Figuren und einem Luftschiff auch noch eine große Portion an Phantastik zu bieten hat. Lediglich im Mittelteil fiel es mir manchmal ein wenig schwer, mich auf den Roman zu konzentrieren, da es die eine oder andere kleine Länge gab. Ansonsten hab ich nichts zu bemängeln (außer vielleicht, dass es im Heyne-Korrektorat offensichtlich Beistriche im Sonderangebot gab).
Ach ja, und die verträumt-romantische Dame im anachronistischen Kleid auf dem Cover ignorieren wir lieber mal - die passt nicht so wirklich zum Inhalt des Romans.
4,5 von 5 Sternchen.

Sonntag, 25. März 2012

Sonntagsgeplauder #18

Schreibgeplauder
Nein, die Göttersteine sind immer noch nicht zu Ende geschrieben. Aber mir sind in den letzten Tagen einige Ideen gekommen, die ein paar Plotelemente vor allem zu Beginn des Romans nochmal plausibler machen und außerdem die eine oder andere weitere Ebene hinzufügen.
Damit wird aber auch meine Liste, was alles bei der Überarbeitung geändert werden muss, immer länger. Also davor graut es mir wirklich schon ein wenig ...

Lesegeplauder
Ich habe gerade das Gefühl, überhaupt nicht weiterzukommen. "A Storm of Swords" ist noch immer mein aktuelles Hörbuch, und dank etwa 50 Stunden Lesezeit dauert es natürlich, bis man diese unglaubliche Länge bewältigt hat. Aber das Schöne ist, dass ich jede einzelne Minute genieße (wenn mich nicht gerade der Sprecher etwas nervt) - rein von der Handlung her ist "A Storm of Swords" wirklich überwältigend.
Ähnlich ist es mit "Tigana", das ich derzeit auf meinem Reader lese. Für gut 800 Seiten brauch ich auf Englisch nun mal schier ewig und dann schreibt Kay ja auch noch recht anspruchsvoll. Leider zieht sich der Roman momentan auch ein klein wenig. Ich finde ihn trotzdem toll, aber im Vergleich zu den sonstigen Kay-Romanen fällt er doch ein bisschen ab.
"Fortunas Flug" ist da vergleichsweise ein richtiges Leichtgewicht, aber das Problem ist, dass ich momentan fast nur unterwegs oder bei Leerläufen in der Arbeit zum Lesen komme. Und da hab ich halt immer nur meinen Reader dabei. So fesselnd die Fortuna auch ist - in den letzten Tagen kam ich einfach nicht weiter, weil mir die Zeit gefehlt hat. Aber das sollte die nächsten Tage wieder etwas besser werden.

Challengegeplauder
Da ich sowohl mit "A Storm of Swords" als auch mit "Tigana" so lange brauche, wird es allmählich eng mit der Englisch-Challenge im März. Im schlimmsten Fall müsste ich dann also tatsächlich im April mal ein Strafbuch lesen, aber schaun wir mal ... Mit "Tigana" werden auf alle Fälle so einige Vokabeln auf meiner Liste für die Vokabel-Challenge dazukommen.
Bei den Klassikern tut sich gerade nichts, während ich für die Themen-Challenge mit Die Flamme erlischt die "Ehre" abhaken konnte.

SuB-Geplauder
Schon wieder ein neues Buch, das ist ja erschreckend ... "Krieg der Sänger" von Robert Löhr ist der letzte Neuzugang auf meinem SuB. Ich mochte ja "Das Erlkönig-Manöver" sowie "Das Hamlet-Komplott" von dem Autor total gern - und bei einem Roman, der den Sängerkrieg auf der Wartburg thematisiert, musste ich einfach zugreifen.
Naja, ich habe bisher wirklich noch nicht viele Bücher in diesem Jahr gekauft - und nun ist auch erst mal wieder Schluss damit.


Und sonst so?
Zeitumstellung - gah! Jedes Jahr nervt sie mich wieder und heute besonders, da ich morgens in die Arbeit musste und mir die halbe Nacht lang den Kopf zerbrochen habe, ob ich nun meinen Handywecker richtig eingestellt hatte (mein Handy ist etwas widerspenstig und stellt sich manchmal von selbst um und manchmal nicht - das macht die Sache ein bisschen schwierig). Außerdem bringt die Umstellung jedes Mal meinen Schlafrhythmus wieder tagelang durcheinander.
Ja, ich weiß, viele ziehen nun ungläubig die Augenbrauen hoch oder lachen oder meinen "Die eine Stunde? Jetzt stell dich mal nicht so an!" Aber der Schlaf und ich, das ist sowieso eine problematische Beziehung, und jeder Faktor, der mir meinen Rhythmus zerschießt (und sei es auch nur für eine Stunde), nervt mich ungemein.
Wie gehts euch damit? Ist euch die Umstellung egal oder habt ihr da auch Probleme?

Freitag, 23. März 2012

Ist da jemand?

Also ich bin ja daran gewöhnt, dass auf meinem Blog nicht gerade der Bär steppt ;-), aber seit einiger Zeit herrscht eine solche Stille, was Kommentare betrifft, dass ich mich frage, woran es liegt.
Ich weiß von Nanni, dass sie derzeit nicht bei mir kommentieren kann - geht das vielleicht mehreren so?
Wenn derzeit einfach meine Blogeinträge uninteressant sind, dann kann ich mich nur bemühen, das zu ändern (wobei ich nicht das Gefühl habe, momentan anders zu bloggen als sonst), aber falls die Stille hier tatsächlich mit technischen Problemen zusammenhängt, dann wäre das natürlich sehr ärgerlich.

Daher meine Frage: Gibt es mehrere, denen es so geht wie Nanni? Falls ja, dann wäre es für mich eine große Hilfe, wenn ihr mir eine Mail schickt (judith_oliva[at]web.de) und mir das mitteilt. Falls wirklich einige aus diesem Grund nicht mehr kommentieren können, muss ich dringend nach einem Weg suchen, diese technischen Probleme zu beheben.

Donnerstag, 22. März 2012

George R. R. Martin - Die Flamme erlischt


Genre: Science Fiction
Seiten: 337
Verlag: Fantasy Productions
ISBN: 978-3890645308
Meine Bewertung: 2,5 von 5 Sternchen

Themen-Challenge (Ehre) 


Worlorn ist ein sterbender Planet: Nach einer kurzen Phase der Sonnennähe, in der der gesamte Planet zu einem Schauplatz eines einzigartigen Festivals wurde, driftet er nun allmählich wieder in die Dunkelheit. In den einst prächtigen Städten frönen jetzt fanatische Anhänger einer archaischen Kultur der Menschenjagd.
In diese Gesellschaft stolpert nun ahnungslos Dirk t'Larien auf der Suche nach seiner einstigen Geliebten Gwen hinein und bringt durch die Missachtung des kavalarischen Ehrenkodex nicht nur sich selbst in Gefahr.

Ich dachte nicht, dass ich jemals einen Roman von George R. R. Martin so schlecht bewerten würde, aber ich war tatsächlich mehrmals kurz davor das Buch abzubrechen - und wäre es nur ausgeliehen gewesen, hätte ich das bestimmt auch gemacht.
Dabei hat der Roman durchaus einige interessante Ansätze: Ein ungewöhnliches Setting, das durch eine düstere Melancholie besticht, fremdartige Kulturen und persönliche Konflikte, die den Figuren ihre Entscheidungen erschweren.
Dennoch habe ich mich die ganze Zeit nie ganz in den Roman eingefunden. Die Handlung tritt leider bis zur Hälfte völlig auf der Stelle, da zunächst vor allem ermüdende Beschreibungen der kavalarischen Gesellschaft im Mittelpunkt stehen. Bis zu einem gewissen Punkt sind diese zwar notwendig, damit man die weitere Handlung nachvollziehen kann, aber es war einfach viel zu viel und auch viel zu trocken beschrieben.

Auch mit den Figuren hatte ich so meine Probleme. Am interessantesten sind einige der Nebenfiguren, während Gwen und vor allem Dirk sehr blass bleiben. Obwohl man den gesamten Roman über aus der Sicht von Dirk erlebt, wird er selbst nicht wirklich greifbar. Und dort, wo er das wird, wirkt er durch seine Ignoranz, seine Dummheit und seine Tatenlosigkeit nicht unbedingt sympathisch. Ja, man kann Dirk wenigstens nicht vorwerfen, er wäre ein allzu strahlender Held. Ich brauche beim Lesen auch beileibe keinen strahlenden Helden, ganz im Gegenteil: Ich mag ambivalente Figuren, aber mit derart schwachen Figuren habe ich so meine Probleme.
So konnte ich auch nie nachvollziehen, was Gwen jemals an Dirk gefunden hat - aber da Gwen selbst sehr eindimensional erscheint, konnte ich auch nicht nachvollziehen, wieso er selbst nach Jahren immer noch so auf sie fixiert ist.

Alles in allem haben dieser Roman und ich einfach nicht zusammengepasst. Positiv ist anzumerken, dass die Figuren hier stark in ihrer Gesellschaft verankert sind und daher in ihrer Denkweise oft tatsächlich sehr fremd wirken. Hier hat Martin wirklich gute Arbeit geleistet, auch wenn ich die unglaubliche Fixierung der Kavalaren auf ihre Ehre etwas anstrengend fand. Ehre und Ehrenkodex und der Umgang damit wird hier überhaupt sehr stark thematisiert - und stürzt die Figuren auch immer wieder in Zweifel. Wieviel ist Ehre wirklich wert? Soll ihr alles andere untergeordnet werden? Auch Freundschaft oder gar das eigene Leben? Diese Fragen und die Entscheidungen der Figuren haben mich an dem Roman am meisten gefesselt.
Leider konnte das aber die Schwachpunkte für mich nicht aufwiegen.

Ich würde gar nicht mal sagen, dass der Roman schlecht ist (ich habe sonst auch nur begeisterte Kritiken gefunden), aber er war einfach nicht das richtige für mich. Vermutlich habe ich mir mehr einen "typischen" Martin erwartet, wie es für mich "Das Lied von Eis und Feuer" sowie "Fiebertraum" sind - mit Figuren, die einen sofort fesseln und Beschreibungen, die sich in die Handlung einfügen. Und vielleicht ist Science Fiction auch einfach nicht mein Genre.
Schade, aber "Die Flamme erlischt" ist mir gerade mal 2,5 (großzügige) Sternchen wert.

Montag, 19. März 2012

Leipziger Buchmesse und Dresden

Am Freitag war ich also zum ersten Mal auf der Leipziger Buchmesse. Nach einer schlaflosen Nacht im Zug war ich ziemlich müde und ganz schockiert angesichts all der Menschen, die gleichzeitig mit mir zur Messe wollten. ;-) Ich musste sage und schreibe 5 Straßenbahnen abwarten, ehe ich mich in die 6. dann endlich reinquetschen konnte. Nach einer Fahrt, bei der wir uns alle wie Ölsardinen in der Dose fühlten, kam ich dann endlich an und es ging bei Sonnenschein zum Westeingang des Messegeländes.
Da ich nicht nur zum ersten Mal auf der Buchmesse war, sondern zum ersten Mal überhaupt auf so einer großen Messe, war ich zunächst ein wenig überfordert von den riesigen Messehallen und all den Menschen. Aber wenn man erst mal die Glashalle hinter sich gelassen hatte, war es gar kein so arges Gedränge mehr. Bei den Verlagsständen konnte ich mich großteils sogar einigermaßen in Ruhe umsehen (auch wenn natürlich zwischendurch immer wieder mal mehr los war). 
Die meiste Zeit verbrachte ich dann auch tatsächlich mit Schlendern und Stöbern, obwohl ich mir einige Lesungen und andere Veranstaltungen rausgeschrieben hatte. Zumindest zu einer Podiumsdiskussion im Congress Center über neue Berufsfelder im Verlagswesen schaffte ich es dann doch noch - und auch zum Weltrekordsversuch von Skoobe im Staffellesen leistete ich meinen Beitrag. ;-)
Und dann gab es ja das Treffen mit den Tintenzirklern. Trotz meines Vorsatzes, kein Buch auf der Messe zu kaufen, fand doch noch Anika Beers "Als die schwarzen Feen kamen" den Weg zu mir, da ich die Gelegenheit nutzen wollte, mir den Roman gleich von ihr signieren zu lassen. Was im Messerummel gar nicht so einfach war, also musste kurzerhand der Boden dafür herhalten. ;-)
Danke nochmal, liebe Anika! Ich bin schon sehr gespannt auf den Roman.
Den Rest des Tages verbrachte ich dann gemütlich im Fantasybereich herumlungernd mit den Tintenzirklern und beim Stand des Mondwolf-Verlages, wo ich einigen kleinen Lesungen lauschte und mir schließlich noch ein weiteres Buch ("Die Feengabe") kaufte, das ich mir dann auch gleich mal von Barbara Schinko signieren ließ.
Ja, und dann war der Tag auch tatsächlich schon wieder vorbei. Ich fand es wirklich schön auf der Buchmesse - soviele Bücher und lesebegeisterte Menschen ringsum. Schade nur, dass ich letztendlich kaum bei Lesungen war, aber falls ich es nächstes Jahr wieder zur Messe schaffe, weiß ich dann immerhin schon, was mich erwartet und werde dann vielleicht etwas weniger planlos und überwältigt sein. ;-)
Neben vielen Leseproben war das hier also meine Ausbeute:
Jetzt brauch ich "nur" mal wieder Zeit, um all die neuen Bücher zu lesen.

Für mich ging das Wochenende ja dann noch bei einer Freundin in Dresden weiter. Es war echt toll, da es nicht nur schön war, sie wiederzusehen und gemütlich mit ihr zu quatschen, sondern ich auch das erste Mal in Dresden war und die Stadt ganz großartig fand.
Und schließlich bekam ich noch eine kleine Demonstration im Herstellen von Glasperlen und durfte es auch selbst mal versuchen. Mir war zwar das Hantieren mit dem Feuer und dem schmelzenden Glas nicht ganz geheuer, aber es hat durchaus Spaß gemacht, und mein Versuch ist ja auch schon fast rund geworden. :-)

Ja, es war wirklich ein tolles Wochenende - sowohl die Buchmesse als auch Dresden. Nur die lange Zugfahrerei in der Nacht und gestern am Nachmittag war recht zäh. Aber die lange Fahrt hat sich auf alle Fälle gelohnt und ich hoffe sehr, dass es im nächsten Jahr wieder klappt!

Donnerstag, 15. März 2012

Auf nach Leipzig!

Heute Abend, gleich nach der Arbeit, gehts für mich zum Zug nach Dresden und morgen dann nach Leipzig zur Buchmesse. Ich freu mich schon so! :-)
Momentan bin ich allerdings noch ein bisschen nervös, da ich mindestens bis 21 Uhr in der Arbeit bin und eigentlich nicht sehr verspätet rauskommen sollte (was aber durchaus vorkommt), um dann den Zug ohne Stress zu erreichen. Ich hoffe also, dass das alles ohne allzu großes Hetzen klappt.

Die nächsten Tage wird es also hier recht ruhig sein. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und allen, die ebenfalls zur Buchmesse fahren, einige interessante Stunden dort!

Dienstag, 13. März 2012

[30 Tage übers Schreiben bloggen] 20. Frage

Über welche Begegnungen und Handlungen schreibst du am liebsten?

Hm, ich weiß gar nicht, ob ich das so allgemein sagen kann. Ich hatte schon richtig viel Freude mit Szenen, bei denen ich das gar nicht erwartet hätte und Ärger mit solchen, die sonst eigentlich durchaus zu meinen Favoriten gehören.
Prinzipiell bin ich kein Fan von Kampf- und Actionszenen - zumindest dann nicht, wenn viele Figuren involviert sind. Ich verliere da schnell den Überblick beim Schreiben und fühle mich davon überfordert.
Was ich hingegen sehr mag, das sind - ich nenn sie mal - Rätsel- und Enthüllungsszenen. Wenn also Figuren etwas herausfinden, Rätsel aufdecken, Dinge erfahren, die so manches in einem anderen Licht erscheinen lassen. So etwas macht mir meistens Spaß.
Ansonsten mag ich Szenen, bei denen es um die Beziehung von Figuren zueinander geht. Das muss nicht unbedingt Liebe sein (tatsächlich schreibe ich wirklich romantische Szenen nicht so gern), sondern da kann es auch um Freundschaft gehen oder umgekehrt um Figuren, die einander eben nicht mögen. Eben einfach Szenen, die das Verhältnis von bestimmten Personen auf irgendeine Weise verdeutlichen, verändern oder in eine andere Richtung entwickeln. 
Was ich schließlich auch mag, ich muss es wohl oder übel zugeben, das sind Beschreibungen der Welt. Das können klassische Landschaftsszenen sein oder auch nur kurze Passagen, die ein bestimmtes Detail näher beleuchten. Alles eben, was eine Fantasywelt greifbar und plastisch macht. Was jetzt nicht bedeutet, dass ich seitenlang Landschaften beschreibe - keine Sorge! Aber manchmal neige ich wohl schon zu allzu ausführlichen Schilderungen, die dann im Laufe der Überarbeitung wieder gekürzt werden. Meistens merke ich es nämlich eh selbst, wenn mir die Pferde durchgegangen sind und ich wieder einen Gang zurückschrauben muss. ;-)

Ja, man merkt schon: Ganz allgemein liegen mir "statische" Szenen mehr, bei denen vielleicht äußerlich nicht die große Action passiert, dafür aber einiges in den Personen. Szenen, in denen sich eben mehr im Inneren als an der Oberfläche abspielt.
Daher sind wohl meine Romane insgesamt auch eher ruhig - aber hoffentlich trotzdem nicht langweilig.

Sonntag, 11. März 2012

Sonntagsgeplauder #17

Hörgeplauder
Ich bin jetzt endlich ganz gut ins englische Hörbuch von "A Storm of Swords" reingekommen. So gut, dass ich die letzten Tage fast jede freie Minute zum Weiterhorchen genutzt habe. Dennoch liegen noch etwa 25 Stunden vor mir, da der Roman ja ein rechter Ziegelstein ist und die ungekürzte Lesung entsprechend lang.
Leider nervt mich der Sprecher manchmal sehr, da er einige Figuren sehr ... hm ... seltsam sprechen lässt. So klingt Arstan bei ihm wie ein 90jähriger Tattergreis ohne Zähne, der nach jedem 3. Wort vergessen hat, was er sagen wollte. Und einige der weiblichen Figuren haben eine unerträglich schnarrende Stimme - als ob Ygritte nicht ohnehin schon nervig genug wäre. "You know nothing, Jon Snow." Schon beim Lesen wollte ich sie erschlagen, als sie das ungefähr zum 20. Mal gesagt hat, und mit dieser nervigen Stimme ist es noch schlimmer.
Nun weiß ich also, dass ich mich in Zukunft von englischen Hörbüchern fernhalten werde, die Roy Dotrice spricht ... %-)

Lesegeplauder
Puh, also ob ich "Die Flamme erlischt" noch in absehbarer Zeit zu Ende lesen werde? Ich komm einfach nicht rein, finde die Charaktere flach und uninteressant (und das bei Martin!) und weiß immer noch nicht, worum genau es nun eigentlich geht.
Daher habe ich parallel noch mit "Tigana" von Guy Gavriel Kay begonnen und bin begeistert! Ich liebe ja die Romane von Kay, habe mich aber über diesen Roman länger nicht drüber getraut, da ich weiß, dass Kay auf Englisch eine rechte Herausforderung sein kann. Aber es geht eigentlich ganz gut. Okay, es ist kein Vergleich zu "Matched", wo ich eigentlich überhaupt keine Verständnisprobleme hatte (da merkt man erst, wie schlicht der Stil dort ist), aber im Großen und Ganzen verstehe ich schon alles.
Wie immer bei Kay wird intrigiert, was das Zeug hält. Und die Figuren sind - ebenfalls wie immer bei Kay - grandios. Ich liebe einfach die Intelligenz seiner Protagonisten. Selbst der teils recht unbedarfte Jüngling Devin hat mehr Durchblick, als man zunächst denkt. Es macht einfach Spaß, diesen Figuren zu folgen, die wissen, was sie tun und nicht planlos durch die Gegend stolpern, wie es sonst oft der Fall ist.

Challengegeplauder
Ich sammle schon eifrig Wörter für die Vokabelchallenge, wobei ich nun endgültig beschlossen habe, dass ich Hörbücher nicht in die Challenge mit rein nehme. Ich komm bei Hörbüchern einfach nie dazu, dass ich irgendwelche Wörter nachschlage.
Bei der English-Challenge liege ich weiterhin gut in der Zeit. Zwar habe ich noch nichts für den März, aber "Tigana" is so spannend, dass es nur so flutscht, und wegen der Leipziger Buchmesse stehen mir ja etliche Stunden Zugfahrt bevor, die mir wohl einige Lesezeit bescheren werden.
Die Klassiker-Challenge werde ich nun etwas ruhiger angehen. Die 10 Bücher habe ich ohnehin schon, aber ich wollte ja eigentlich alle 16 Stationen durchlesen. Allerdings stresst mich das derzeit ein wenig zu sehr, wie ich merke. Vor allem, weil ich auch gern mal die Klassiker in Angriff nehmen möchte, die noch auf meinem SuB liegen - also "Schuld und Sühne", "Der Graf von Monte Christo", "Schnee", usw. Die kann ich aber alle nicht zählen, da ich aus den entsprechenden Ländern entweder schon etwas gelesen habe oder diese nicht dabei sind. Ich schätze also, dass ich diese Bücher doch eher vorziehen werde. Wenn ich noch etwas für die Challenge schaffe - etwa "Das Spiel der Natur" von Nadine Gordimer - ist es schön, aber ich will mich da jetzt nicht mehr so unter Druck setzen.

Ersehnter Neuzugang
Endlich ist sie da, die Fortuna! Ich freu mich wie eine Schneekönigin, den Roman endlich in den Händen halten zu können - und fühle mich außerdem geehrt, mich in den Danksagungen wiederzufinden. Ach was, geehrt, ich hab mich gefreut wie ein kleines Kind zu Weihnachten! ;-)
Das Buch ist wieder ein ganz schöner Wälzer, auch wenn leider das Cover nicht ganz so besonders ist wie das der Maskerade. Aber es zählt ja der Inhalt, und der beginnt vielversprechend - ich musste natürlich in der Arbeit heute gleich mal reinlesen. Ach je, mir schwant nichts gutes für "Die Flamme erlischt" ...

Bloggeplauder
Es gibt Probleme mit der Kommentarfunktion von blogspot, und nach etwas Recherche habe ich herausgefunden, dass dies wohl an der Umstellung der Kommentare liegt. Das ist ärgerlich, andererseits finde ich aber auch die Möglichkeit einer direkten Antwort auf Kommentare so praktisch, dass ich ungern darauf verzichten möchte. Ich hoffe also, dass blogspot die Probleme bald behoben hat und dann wieder alle problemlos kommentieren können. Bis dahin bitte ich um ein bisschen Nachsicht und Geduld. Falls es noch länger Probleme gibt, werde ich wohl doch wieder auf die alte Kommentarfunktion umsteigen müssen (was leider auch eine recht komplizierte Angelegenheit ist).

Mittwoch, 7. März 2012

[31 Tage - 31 Filme] Tag 3 – Welcher ist dein Hassfilm?

Uff, das ist ja noch schwerer zu beantworten als die Frage nach meinem Lieblingsfilm. Mir würde kein Film einfallen, den ich wirklich hasse. Schließlich bin ich ja nicht dazu gezwungen, irgendwelche Filme anzuschauen - wenn ich einen so furchtbar finde, dann hör ich eben auf.
Natürlich, es gibt so einige Filme, die ich schlecht finde und wohl auch kein zweites Mal ansehen werde, Filme, die mich gelangweilt und Filme, die mich geärgert haben. Da ich ja analog zu meiner Leseliste keine Filmliste führe, weiß ich jetzt nicht mehr so recht, welche Filme ich in den letzten Jahren wirklich schlecht fand, aber was mir spontan einfällt:

- Eragon: Ich habe die Bücher nie gelesen und habe das auch nicht vor - und es wäre weise gewesen, wenn ich den Film ebenfalls gemieden hätte. Es gab ja praktisch nichts in der Handlung, was man nicht bereits vorhersagen konnte, wenn man Star Wars kennt. Der Plot lässt sich sogar für beide Filme in einem Aufwasch erzählen, wenn man ein paar Namen ersetzt sowie "Jedi-Ritter" durch "Drachenreiter". Sehr innovativ!

- Der Tag des Falken: Ich weiß, dieser Film hat viele Fans. Aber ich nehme an, man muss ihn auch tatsächlich in den 80er Jahren gesehen haben, damit man ihn nicht lächerlich findet. Meine Freundin und ich haben uns auf alle Fälle beim Gucken vor lachen kaum noch einbekommen. Unnatürliche Monologe und Dialoge durch die Bank, ein unterirdisches Drehbuch, extreme Logikfehler vor allem zum Ende hin, unmotivierte Komparsen, denen man anscheinend gesagt hat: "Egal, was passiert, ihr bleibt nur mit gelangweiltem Gesichtsausdruck stehen", unfassbar unfähige "Böse". Nun ja, immerhin war er lustig.

- The Fountain: Bei dem Film scheiden sich ja die Geister. Klar, optisch ist der schon sehr gelungen, aber ansonsten fand ich ihn einfach nur wirr, konfus, banal, klischeehaft, vorhersehbar und esoterisch überladen. Definitiv nicht mein Fall.

Ach ja, und ich bekomme die Krise, wenn ich auch nur über 5 Minuten von Sissi stolpere. Historische Korrektheit hin oder her - aber wenn man eine so interessante, aber doch sehr fragwürdige Persönlichkeit zu einem dermaßen süß-eindimensionalen Charakter macht und zwei Menschen, die beide in ihrer Ehe wohl keine Minute glücklich waren, in eine verkitschte Liebesgeschichte stopft ... Ach, lassen wir das. Vielleicht habe ich hier doch noch so etwas wie meinen Hassfilm gefunden. Denn ein fürchterlicheres und respektloseres Machwerk ist mir noch selten untergekommen. Brrr.

Montag, 5. März 2012

Schwalbenhof und Artus' Britannien - zwei Romane mit Nostalgiefaktor

Während der "7 Days 7 Books"-Aktion habe ich zwei Bücher wieder gelesen, die ich früher geliebt habe. Es sind zwei sehr unterschiedliche Bücher, aber da ich keine allzu lange Rezension schreiben möchte, fasse ich beide in diesem Beitrag zusammen:

Uta Over - Ponys bis fast in die Küche (Der Schwalbenhof Bd. 3)

Aus einem heruntergekommenem Reitstall kommen 20 Ponys auf den Schwalbenhof, die dort solange gepflegt und geritten werden, bis sich neue Besitzer für sie finden. Da haben die Zwillinge Ina und Tanja sowie die namenlose Ich-Erzählerin, der der Schwalbenhof gehört, alle Hände voll zu tun.
Ich kenne leider nur diesen einen Schwalbenhof-Band, aber er ist auch für sich stehend gut verständlich. Wie schon früher hat mir auch der Roman jetzt wieder sehr gut gefallen, auch wenn ich mittlerweile dem Zielgruppenalter entwachsen bin. ;-) Warmherzig und humorvoll beschreibt Uta Over, wie es all den Ponys auf dem Schwalbenhof ergeht und wie sie an liebevolle Besitzer vermittelt werden. Das ist durchaus mal eine etwas andere Handlung für einen Pferderoman - und ich denke, dass mir das Buch auch deshalb immer so gut gefallen hat. Durch die Ponys werden auch neue Freundschaften geschlossen und so manche menschliche Probleme gelöst. Letztere teils etwas zu flott und zu glatt. Da merkt man dann doch, dass es sich um ein dünnes Büchlein handelt, das sich an etwa zehnjährige Mädchen richtet. Und ab und zu ist auch der erhobene Zeigefinger deutlich zu erkennen.
Trotzdem ein sehr netter Pferderoman, der mal etwas anderes ist, auch in der Erzählperspektive. Es hat Spaß gemacht, ihn wieder einmal zu lesen.
3,5 Sternchen


Gillian Bradshaw - Der Falke des Lichts

Gawain wächst als Sohn von König Lot auf den Orkneys auf, doch in seiner Familie der Krieger kann er nicht so recht seinen Platz finden. Als seine Mutter ihn unter ihre Fittiche nimmt und ihn das Lesen lehrt, ist er zunächst überglücklich, doch man sagt von Morgas, sie wäre eine finstere Zauberin - und als Gawain sich gegen sie stellt, macht er sie sich zu seiner Feindin.
"Der Falke des Lichts" war einst eines meiner Lieblingsbücher. Ich habe die Figur das Gawain geliebt und war auch sonst begeistert von dieser Umsetzung der Artus-Sage. Diesmal hat mir der Roman leider nicht mehr ganz so gut gefallen. Sehr schön fand ich den Hintergrund, da Gillian Bradshaw hier wirklich die britischen Inseln an der Schnittstelle zwischen Antike und Mittelalter darstellt (während sonst viele Artusromane eher ins hohe Mittelalter gesetzt werden). Und auch Gawain, der Grübler, Zweifler und innerlich Zerrissene ist einfach eine wunderbare Figur.
Leider hat mich all der religiöse und esoterische Kram genervt, der ja doch mit dem Holzhammer auf die Leser niedersaust. Als Jugendliche fand ich das toll (damals fand ich ja auch "Die Nebel von Avalon" noch erträglich), aber mittlerweile war mir das einfach zuviel. Ich mag Mythologie und der Artusstoff darf auch gern etwas phantastisch präsentiert werden, aber das omnipräsente "Licht", in dessen Dienst Gawain sich stellt, war mir nun doch zuviel des Guten.
Dennoch ein spannender, interessanter Roman, der mal einen etwas anderen Blick auf den Artusstoff wirft.
4 Sternchen

Sonntag, 4. März 2012

Sonntagsgeplauder #16

Schreibgeplauder I - eine erfreuliche Rückmeldung
Gestern ereilte mich zwischen meinen Diensten ein Anruf meiner zehnjährigen Nichte, der im Wesentlichen mit den Worten "Dein Buch ist so toll, das muss unbedingt rauskommen!" begann. Soll heißen: Die "Frostpfade" haben die erste Leserin im tatsächlichen Zielgruppenalter hinter sich. Nun ist meine Nichte in mich vernarrt und ich bin mir nicht sicher, wie sehr sie das beim Lesen bzw. ihrer Meinung beeinflusst hat. Dennoch hoffe ich mal, dass ein Kind kein Buch zu Ende lesen würde, das ihm nicht gefällt, nur um die Tante zu erfreuen. ;-)
Und meine Mutter meinte dann auch, dass meine Nichte ständig über das Buch gesprochen hat und sogar die (zugegeben nicht so einfachen) Namen im Kopf hatte. Das ist also alles sehr schön und ich freu mich schon drauf, wenn ich wieder bei meiner Familie bin und vielleicht von meiner Nichte noch eine ausführlichere Meinung (und ev. auch Verbesserungsvorschläge) einholen kann. :-)

Schreibgeplauder II - Neverending Story
Die letzten Tage bin ich aufgrund sehr vieler Dienste in beiden Jobs zu praktisch gar nichts gekommen. Vor allem nicht am Wochenende. Daher ziehen sich die Göttersteine immer noch dahin. Es gibt leider auch immer noch so ein paar unklare Punkte, und das, obwohl das Ende schon zum Greifen nahe ist ... Allmählich bin ich wirklich schon genervt, aber irgendwann muss ich das ja mal schaffen.

Lesegeplauder
Ja, wie schon gesagt, viele Dienste. Daher bin ich eigentlich nur bei meinem aktuellen ebook weitergekommen (da ich meinen Reader immer unterwegs und für Flauten während der Dienste dabei habe) und das ist "Zweilicht" von Nina Blazon aus der Onleihe.
Am Anfang gefiel mir der Roman ja nicht so besonders - dieses ganze amerikanische High School-Setting war nicht wirklich mein Ding. Aber dann gabs eine überraschende Wende und jetzt bin ich doch sehr gefesselt und gespannt, wie es weitergeht. Ich nehme ja fast an, dass es noch ein bis zwei Kehrtwendungen geben wird. ;-)
Bei "Die Flamme erlischt" ging nicht allzu viel weiter, da ich immer nur abends ein paar Seiten gelesen habe. Und ich tu mir auch extrem schwer mit dem Setting, muss ich zugeben. Liegt es daran, dass ich im Science Fiction-Bereich so eine "Anfängerin" bin? Mich hat bisher ja alles von George R.R. Martin (nicht nur das Lied von Eis und Feuer) sofort reingezogen und vor allem die Figuren haben mich immer gleich gepackt, aber diesmal ist das leider nicht der Fall. Ich hoffe, das kommt noch.

Und sonst so?
Tja, ansonsten gibt es nicht allzu viel zu erzählen, daher beende ich diesen Wochenrückblick mit einem kleinen Video. Bei Lesemomente bin ich nämlich über eine tolle kleine Szene aus den Hunger Games gestoßen und zwar zeigt sie eine der besten Szenen im Buch, die offensichtlich auch im Film super umgesetzt wird. Aber seht selbst:

Donnerstag, 1. März 2012

Von Liebe, Tod und Ehre - das war der Februar

So, ihr Lieben, da der Wunsch bestand, einen Überblick über die gelesenen Bücher zu haben, habe ich nun die ultimative Liste - geordnet nach Themen - erstellt und jeweils die Links zu den Rezensionen hinzugefügt. Optisch ist die Liste keine Augenweide, aber so funktioniert sie für mich am einfachsten (eventuell werde ich die Themen noch etwas deutlich voneinander trennen):

Mein Plan ist es, immer einmal im Monat alle neu hinzugekommenen Bücher einzutragen, wobei die Liste schon jetzt etwas unübersichtlich ist. Daneben habe ich übrigens noch eine eigene schlaue Liste (als simples html-Dokument), wo ich die Rezensionen und Themen nach Blogs geordnet habe.
Grundsätzlich werden wohl nur Bücher bzw. Rezensionen auf die oben verlinkte Liste kommen, wenn sie auf der Challenge-Überblickseite verlinkt sind (sonst suche ich mich zu Tode). Was nicht bedeutet, dass ihr das machen müsst, das bleibt euch überlassen - ihr könnt mir auch einfach am Ende des Jahres die Liste bekanntgeben und aus, das reicht völlig.

Ansonsten bin ich gerade wieder ziemlich von den Socken. Drei Teilnehmer (fjolamausi, Sarah und Anika) haben bereits die 10 geforderten Themen geschafft und die Challenge somit ebenfalls. Auch einige andere waren schon sehr fleißig. Alle, die noch nichts gelesen haben: Keine Panik! Das Jahr ist ja noch lang, also kein Grund sich zu stressen.
Da ich ja letzten Monat überlegt habe: Bisher habe ich mich noch nicht bei der Buchwahl eingemischt und werde das auch weitgehend vermeiden, wobei ich doch 2 oder 3 sozusagen "auf dem Radar" habe, die mir gar nicht recht in die Themen zu passen scheinen. Da werde ich dann vielleicht doch demnächst noch einen Hinweis schreiben.
Davon abgesehen möchte ich noch anmerken, dass Sachbücher nicht zählen, sondern nur belletristische Literatur. Ins Grübeln gekommen bin ich noch in Bezug auf Anthologien, die zu bestimmten Themen herausgegeben wurden. Einzelne Kurzgeschichten zählen ja nicht, aber eine ganze Anthologie zu einem Thema? Ich bin etwas unschlüssig, da ja eine Kurzgeschichte schneller mal ein Thema in den Mittelpunkt stellt als ein Roman - und auch auf eine andere Weise. Was meint ihr dazu?

Bei den Themen gab es wieder die ganze Bandbreite im Februar und auch wieder alles von Kinderbüchern über aktuelle Bestseller bis hin zu Klassikern. Ich freu mich übrigens immer über jeden Klassiker, der auftaucht, muss ich zugeben, da sie bislang ja doch eher rar gesät sind. ;-)
Bei den Themen sind bisher "Tod" und "Utopie/Dystopie" am häufigsten vertreten - letzteres sicher auch deshalb, weil es gerade sehr viele aktuelle Dystopien gibt. Ich selbst habe ja in diesem Jahr auch schon zwei gelesen, wobei ich vermutlich bei mir immer nur ein Buch pro Thema eintragen werde.
Noch sehr schwach vertreten ist hingegen die "Ehre", was mich nicht wirklich überrascht, da das sicher eins der schwierigsten Themen ist. 
Alles in allem ist es bisher also ein bunte Mischung, was ja sehr schön ist. :-)