Dienstag, 11. September 2012

[30 Tage übers Schreiben bloggen] 28. und 29. Frage

Hast du schon einmal über eine Figur mit körperlichen oder geistigen Behinderungen geschrieben? Beschreibe sie, und wenn es keine passenden Hauptcharaktere gibt, dann vielleicht ein paar Nebenfiguren?

Vor dieser Frage wollte ich mich eigentlich drücken, da ich sie nur mit einem lapidaren "nein" beantworten kann. Ich habe lange überlegt, aber mir fällt tatsächlich nicht mal eine wichtigere Nebenfigur ein, die körperliche oder geistige Behinderungen hat. Nicht, dass ich mich da irgendwie bewusst dagegen entschieden hätte - ich habe ehrlich gesagt noch nie daran gedacht, über eine Figur mit körperlichen oder geistigen Behinderungen zu schreiben. Ich weiß auch nicht, ob ich mich da drübertrauen würde. Gerade geistige Behinderungen sind ein so schwieriges und sensibles Thema, dass ich mir auch kaum vorstellen könnte, es nur nebenbei abzuhandeln. Und ich denke nicht, dass ich mal einen Roman schreiben werde, in dem genau dieses Thema im Mittelpunkt steht.
Tja, und körperliche Behinderungen ... Farn trägt in den Göttersteinen von einer schweren Verletzung ein steifes Bein davon, aber ich denke mal nicht, dass das zählt.
Daher nein - ich habe noch nie darüber geschrieben und es in nächster Zeit auch nicht wirklich geplant.

Wie oft denkst du ans Schreiben? Bist du schonmal im Alltag über etwas gestolpert, das dich eine Geschichte oder Figur erinnert hat?

Ich denke viel öfter ans Schreiben als man angesichts meiner Schreibflaute vermuten könnte. Es vergeht bestimmt kein Tag, an dem ich nicht ans Schreiben denke. Meine Figuren sind wahnsinnig präsent in meinem Kopf und manche Szenen gehe ich in Gedanken wieder und wieder durch. Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, mal länger nicht über meine Geschichten und Figuren nachzudenken. Was allerdings das tatsächliche Schreiben betrifft - das mache ich derzeit nicht so oft. ;-)
Den 2. Teil der Frage kann ich nicht so einfach beantworten. Auf Anhieb fällt mir da nichts aus meinem Alltag ein, das mich explizit an eine Figur oder Geschichte erinnert hätte. Natürlich gibt es immer wieder mal Kleinigkeiten, aber etwas Konkretes könnte ich da jetzt nicht nennen. Ich denke auch, dass es öfter umgekehrt ist - dass mich also etwas aus meinem Alltag zu bestimmten Szenen oder Figuren inspiriert.

Kommentare:

  1. Ich wünschte, ich könnte mich überhaupt mal zum Schreiben aufraffen... bin total beeidruckt von deinen vielen Romanprojekten. Ich träume eigentlich schon seit ich lesen kann vom eigenen Bestseller, habe aber bis auf einige Gedichte noch nichts in Buchform veröffentlicht. In meinem Unterbewusstsein nagt immer die Angst, dass es sowieso niemand lesen will. Großartige Voraussetzung. ;-)

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    1. Veröffentlicht hab ich ja noch gar nichts - und ich weiß auch noch nicht mal, ob ich das überhaupt will. Früher habe ich immer davon geträumt, aber das war noch, bevor ich mehr über die harte Realität des Verlagswesens wusste ...

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