Sonntag, 16. September 2012

Sonntagsgeplauder #36

Lesegeplauder
Ich bin noch immer mit "In the Forests of Serre" beschäftigt und das wird sich wohl auch eine Weile nicht ändern. Nicht nur, weil ich damit auf Englisch kämpfe, sondern auch, weil ich derzeit zuhause wenig zum Lesen komme und unterwegs immer nur meinen Reader mit habe. Dort war mein letztes ebook "72 Tage in der Hölle" von Nando Parrado, ein Erfahrungsbericht über den Flugzeugabsturz in den Anden 1972, der definitiv lesenswert ist (obwohl ich schon "Überleben" von Piers Paul Read kannte).
Als nächstes ebook habe ich "A Summer in Shadow" begonnen, das mich bisher aber noch nicht wirklich begeistert. Mal sehen, ob ich mich mit dem Roman noch anfreunde oder ob das nun doch wieder mal ein Abbruch wird.

Bücherflohmarkt
Letzte Woche gab es auch wieder Lesenachschub - irgendwie will und will mein SuB einfach nicht unter 15 schrumpfen. ;-)
Die Rede ist vom allährlichen Flohmarkt der Städtischen Büchereien Wien, der gestern Nachmittag stattgefunden hat. Da ich direkt von der Arbeit gekommen bin, war ich schon vor Beginn dort und konnte meinen Augen kaum trauen: Eine ganze Menschentraube wartete schon darauf, dass der Flohmarkt eröffnet würde. Ich weiß ja von den letzten Jahren, dass da immer sehr viel los ist, aber so früh war ich noch nie dort und ich hätte wirklich nicht im Traum damit gerechnet, dass schon vor Beginn so viele Leute warten.

Nun ja, ein dementsprechendes Gewimmel gabs dann auch beim Flohmarkt. Trotzdem fand ich immer wieder ein Plätzchen bei einem der zahlreichen Büchertische, um mich durchzuwühlen. Obwohl mich so einiges anlachte und ein Preis von 1 Euro pro Buch ja auch wirklich nicht viel ist, hielt ich eisern an meinem Vorsatz fest, nur solche Bücher zu kaufen, die sich bereits auf meiner Wunsch- bzw. "will ich mal lesen"-Liste tummeln. Drei sind es letztendlich geworden und zwar:
- Mark Z. Danielewski, Das Haus
- Jürgen Kaizik, Die Schatten Hölderlins
- Robert Löhr, Der Schachautomat
 
Alle drei Hardcover sind in einem sehr guten Zustand, wobei "Die Schatten Hölderlins" überhaupt ein Rätsel ist, da es aussieht wie neu und auch gar keinen Bibliotheksaufkleber trägt (hat das jemand sozusagen dazwischengeschummelt?). Besonders gefreut hab ich mich natürlich über "Der Schachautomat", da das der einzige Roman von Robert Löhr ist, den ich noch nicht kenne und ich seine anderen alle geliebt habe.
(entschuldigt bitte das schlechte Foto)

Es war auf alle Fälle toll, in den Büchern zu stöbern, aber im nächsten Jahr werde ich wohl erst wieder später am Abend zum Flohmarkt gehen. Da ist zwar die Buchauswahl nicht mehr so groß, aber dafür herrscht auch nicht gar so ein Gedränge und man kann eher in Ruhe stöbern.

Kommentare:

  1. Bei der Bibliothek, für die ich gearbeitet habe, wurden bei solchen Verkaufsaktionen auch Buchspenden verkauft, die nicht in den Bestand aufgenommen wurden (häufig, weil einfach schon einige noch gut erhaltende Exemplare vorhanden waren) - vielleicht gehört dein Schnäppchen ja dazu? :)

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  2. Ich bin schon sehr gespannt, wie dir "Das Haus" gefallen wird...

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  3. Wow, bei dem Büchereiflohmarkt war wirklich viel los! Als ich hinkam, so gegen 18 Uhr, kamen mir schon Leute mit vollen Taschen entgegen. Das Gedränge war aber zum Glück recht gesittet.
    Leider bin ich dort ganz kurz entschlossen hingegangen, sonst hätten wir uns ja vielleicht zu einem Mini-Blogger-Treffen verabreden können. ;-)
    Liebe Grüße,
    evi

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    1. Oh, da haben wir uns ja wirklich knapp verpasst - ich bin um etwa 17:30 gegangen.
      Und es ist zwar unglaublich, aber da sind schon 10 Minuten nach Beginn Leute mit vollen Taschen rausgegangen!

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  4. Oh, da bin ich schon neugierig, was Du vom Schachautomaten halten wirst - der ist doch irgendwie sehr anders als die anderen Löhr-Romane.

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