Donnerstag, 13. Dezember 2012

[31 Tage - 31 Filme] Tag 9

Puh, bald ist es ein Jahr her, seit ich mit den 31 Filmen begonnen habe, und ich habe noch nicht mal die Hälfte der Fragen beantwortet!
Allerdings habe ich in diesem Jahr auch wirklich wenig Filme bzw. Serien gesehen, daher habe ich auch nicht so sehr das Bedürfnis, darüber zu schreiben. Nun aber zu der nächsten Frage:

Welcher ist der schlechteste Film deines Lieblingsregisseurs?

Bei der vorigen Frage wurde ja nach einem Film meines Lieblingsregisseurs gefragt und ich habe mich für "Memento" von Christopher Nolan entschieden. Mich haben eigentlich alle Filme von ihm, die ich gesehen habe, sehr beeindruckt, mit Ausnahme von "Prestige - Die Meister der Magie".
Ein Wettkampf zwischen zwei verfeindeten Magiern zur Jahrhundertwende klingt eigentlich nach einem tollen Thema, aber der Funke wollte nicht so recht überspringen. Ich fand den Film etwas zerfasert und oft wie eine reine Aneinanderreihung von Szenen, ohne einen wirklichen Spannungsbogen. Dennoch fand ich den Film durchaus sehenswert, bis ... ja, bis das Ende kam. Achtung, es folgt ein Spoiler!

Natürlich lag die Auflösung seit Angiers Besuch bei Tesla schon die ganze Zeit klar auf der Hand, aber ich hoffte und erwartete dennoch, es würde eine andere Erklärung für den transportierten Mann geben. In einem Film über Zaubertricks und Illusion letztendlich eine phantastische oder von mir aus Science-Fiction-artige Auflösung zu bieten, das ist doch witzlos! Die ganze Zeit hatte ich gerätselt, wie der transportierte Mann denn wirklich funktionieren könnte, und dann so etwas ... Ganz ehrlich, ich habe mich als Zuschauerin völlig veräppelt gefühlt.
Schade. Der Film ist gut besetzt und hat auch einige interessante Ideen und Wendungen, aber am Ende war ich einfach nur enttäuscht und dachte mir "Was soll das denn jetzt?"

Kommentare:

  1. Ich kenn den Film jetzt nicht, aber die Buchvorlage hab ich mal gelesen - die funktioniert insofern anders, als sie in zwei Teile gegliedert ist, der erste Teil wird vom einen Magier, der zweite vom anderen erzählt. Da funktioniert die Auflösung auch irgendwie anders, weil man bereits nach der ersten Hälfte weiß, dass da irgendwas SF-mäßiges passiert, aber dafür ist die Geschichte des anderen Magiers bis dahin noch nicht aufgelöst, obwohl er ja der Erzähler war.
    Ich nehm mal an, dass dieser Erzähltrick nicht in Film zu übertragen war. ;-)

    Jundurg

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    1. Das Buch hab ich leider nicht gelesen. Die andere Auflösung fand ich auch recht interessant, aber blöderweise wird die SciFi-mäßige erst danach, so quasi als großer Clou am Schluss präsentiert ... Umgekehrt hätte das sicher besser funktioniert.

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