Freitag, 6. September 2013

[Wiener Streifzüge] Rund um die Herrengasse

BeschreibungWien für kluge Leute Nr. 33
(erweitert)
StartpunktSchottentor (U2, 37, 38, 40, 41,
42, 43, 44, 1, 71, D)
EndpunktDr.-Karl-Renner-Ring (U2, U3, 1, 2,
71, 49, D, 48A)
Gehzeit30 Minuten


Mein aktueller Streifzug ist ein bisschen ein anderer als die vorigen: Es ist nur ein Mini-Streifzug, es gibt diesmal Stadt statt grün und außerdem klassische Touristenfotos. ;-)
Der Weg Nr. 33 ist im Grunde noch nicht mal ein wirklicher Streifzug, der führt lediglich an ein paar Gebäuden rund um die Herrengasse vorbei. Da ich ohnehin in die Unibibliothek musste, habe ich daraus einen kleinen Spaziergang von der Uni durch die Herrengasse bis zur Hofburg und über den Heldenplatz zum Dr.-Karl-Renner-Ring gemacht. Trotz Fotopausen dauert dieser Weg gerade mal 30 Minuten.
Apropos Fotopausen: In bester Touristenmanier habe ich schöne Gebäude fotografiert, die ich aber meist nur in Ausschnitten auf Kamera bannen konnte: Es waren immer entweder andere Gebäude oder Straßenschilder oder Bäume im Weg - und ich bin halt nur mit einer einfachen, kleinen Digitalkamera unterwegs und hab kein Weitwinkel-Objektiv (und ich bin auch echt eine miese Stadtfotografin *gg*, mit Natur kann ich besser umgehen).

Auf dem Weg zur Germanistik-Bibliothek
Arkadenhof der Universität Wien
Irgendwie seltsam, in der Uni zu fotografieren - wenn man da jahrelang studiert, hat man nicht mehr wirklich einen Blick für das Gebäude. Von außen ist sie übrigens recht schwer auf Foto zu bannen, da eben immer irgendetwas im Weg ist ... in diesem Fall Bäume:


Stets einen Besuch wert ist Demmers Teehaus, in dem man nicht nur tollen Tee und allerlei Kram rund um den Tee sowie britische Leckereien kaufen, sondern auch gemütlich auf Sofas rumlungern kann, um Tee zu trinken und Scones zu essen.


Ministeriumsgebäude in der Bankgasse
Minoritenkirche
In der Herrengasse hat man mit dem Café Central und dem Café Griensteidl gleich zwei traditionsreiche Literaten-Kaffeehäuser:



Apropos Literaten: In diesem hübschen Innenhof ist der Sitz der Österreichischen Gesellschaft für Literatur:


Und natürlich darf auf einem Bücherblog auch ein Foto der Nationalbibliothek nicht fehlen. Leider wird auf dem Heldenplatz gerade alles für das Erntedank-Fest am Wochenende aufgebaut, daher hatte ich nun anstatt Bäumen oder Verkehrsschildern zur Abwechslung mal Zelte im Weg ...

Fazit: Irgendwie war das ein lustiger Spaziergang. Ich bin sonst noch nie durch die Wiener Innenstadt gegangen, um Fotos zu machen. Das hat sich echt seltsam angefühlt, obwohl ich natürlich in guter Gesellschaft mit zig Touristen war ...
Zur Abwechslung hat das auch Spaß gemacht, aber das nächste Mal möchte ich doch lieber wieder  ins Grüne, auch wenn in dem Buch noch eine ganze Reihe solcher Innenstadt-Wege dabei sind (die sind vielleicht im Winter und auch bei Zeitmangel ganz praktisch).

Kommentare:

  1. Ich muss dich irgendwann unbedingt nochmal bei kühlerem Wetter besuchen, damit ich doch noch das Teehaus besuchen kann. ;-)
    Und die Minoritenkirche ist mir irgendwie auch entgangen ...

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    1. Es gibt zu viele Kirchen in Wien. ;-)
      Tja, das Wetter war zwar super für Sightseeing, aber nicht für Teehäuser.

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  2. Das Teehaus hat es mir auch auf den ersten Blick angetan. :) Und ich finde deine Stadtfotos sehr ansprechend! Die Bäume mildern die strenge Architektur und lassen das Ganze etwas weniger statisch wirken. ;)

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    1. Von innen ist das Teehaus noch viel netter! ;-)
      Ich tu mir irgendwie immer schwer mit Stadtfotos und bin dann nie so recht damit zufrieden.

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