Dienstag, 29. April 2014

Rezension im Dreierpack: Vom Mittelalter über das 19. Jh. bis zur Jahrhunderwende

Da sich bei mir noch immer die zu rezensierenden Bücher stapeln, ist es mal wieder an der Zeit für ein paar Kurzrezensionen. "Lautlos" und dem "Wetter vor 15 Jahren" hingegen werde ich dann jeweils eine eigene, lange Rezension widmen.

Tanja Kinkel - Das Spiel der Nachtigall
Hörbuch (ungekürzte Lesung)

"Das Spiel der Nachtigall" erzählt die Geschichte von Walther von der Vogelweide, der als zunächst unbedeutender Sänger mitten in die Auseinandersetzung zwischen Welfen und Staufer gerät und in dieser kriegerischen Zeit einen rasanten Aufstieg hinlegt. In seinem unsteten Leben kreuzt er immer wieder auch die Wege der jüdischen Ärztin Judith, für die er bald mehr empfindet als ihm lieb ist.
Obwohl dieser historische Roman mit Walther und Judith interessante Hauptfiguren zu bieten hat, die sich wohltuend von den sonst oft klischeehaften Protagonisten historischer Romane abheben, war ich mit der Konstellation nicht ganz glücklich. Müssen sich in diesem Genre denn ständig christliche Männer in jüdische Frauen verlieben? Und müssen die Frauen immer in irgendeiner Weise mit der Heilkunst zu tun haben?
Von der Handlung her fand ich den Roman außerdem stellenweise zäh. Den Konflikt zwischen Welfen und Staufer walzt Tanja Kinkel bis ins kleinste Detail aus und traut dabei ihren Lesern offensichtlich nicht zu, Wendungen oder Intrigen zu verstehen, ohne dass sie ihnen genauestens vorgekaut werden. So hüpft sie immer wieder auch in die Köpfe von historischen Persönlichkeiten, die sonst nie wieder die Perspektive erhalten, nur um bestimmte Sachverhalte oder Entscheidungen noch einmal genau aus "erster Hand" zu erläutern. Zudem fand ich es etwas übertrieben, dass Walther und Judith an praktisch allen wichtigen Ereignissen dieser Zeit direkt oder indirekt beteiligt sind. 
Alles in allem fand ich "Das Spiel der Nachtigall" keinswegs schlecht. Er schlägt einige neue Wege ein, ist flüssig geschrieben und wendet sich mit Walther von der Vogelweide einer faszinierenden Persönlichkeit zu. Das Hörbuch ist außerdem von Uve Teschner und Katrin Fröhlich sehr angenehm gelesen.
Wegen der Kritikpunkte und dem Gefühl, dass dem Roman eine beherzte Kürzung gutgetan hätte, dennoch nur 3 von 5 Sternchen.


Ju Honisch - Schwingen aus Stein

Ich liebe die Romane von Ju Honisch und habe mich daher sehr gefreut, dass es mit "Schwingen aus Stein" endlich neues von ihr zu lesen gibt. Ihr aktueller Roman ist in demselben Umkreis angesiedelt wie etwa auch "Obsidianherz", nämlich in Österreich/Süddeutschland in der Mitte des 19. Jahrhunderts, durchmischt mit phantastischen Elementen.
Dieses Mal führt Ju Honisch uns in den bayrischen Wald, wo die Gouvernante Konstanze und ihr Schützling Clarissa in eine magische Auseinandersetzung hineingezogen werden. Magier der Aroria-Loge, fanatische Priester der Bruderschaft des Lichts und allerlei seltsame Wesen geben sich hier quasi ein Stelldichein und die beiden Frauen stehen mittendrin.
Von den altvertrauten Figuren sind leider nur noch Ian McMullen und sein Mentor Douglas Sutton mit von der Partie und ich muss zugeben, dass ich einige andere sehr vermisst habe. Vermisst habe ich außerdem weibliche Figuren, die nicht ständig gerettet werden müssen. Zwar wird Konstanze als resolute Frau eingeführt, aber später ist sie dann doch die ganze Zeit entweder in Tränen aufgelöst oder halb ohnmächtig oder schlichtweg überfordert von all den Ereignissen.
Trotzdem fand ich den Roman bis etwa zur Hälfte ganz grandios: sehr spannend, sehr rasant und mit Ju Honischs üblichem Humor durchsetzt. Danach hatte ich das Gefühl, dass die Handlung manchmal auf der Stelle tritt, obwohl sich die Ereignisse ständig überschlagen und eine Actionszene die andere jagt. Leider hatte ich mit diesen Actionszenen dasselbe Problem wie schon in Jenseits des Karussells: Ich fand sie allzu konfus geschrieben und wusste oft nicht, wer jetzt gerade was macht. Langsame Szenen, in denen es um zwischenmenschliche Beziehungen und Magie geht, sind meiner Meinung nach eher die Stärke der Autorin.
Trotzdem habe ich diesen Roman sehr gern gelesen und fand ihn über weite Strecken auch spannend. Ich mag Ju Honischs Schreibstil und ihre atmosphärische Beschreibung des Settings. An die Vorgängerromane kann "Schwingen aus Stein" aber nicht ganz heranreichen.
4 von 5 Sternchen


Leo Perutz - Zwischen neun und neun

Wien um 1900: Der Student Stanislaus Demba irrt durch die Stadt und begegnet dabei allerlei Menschen, die von seinem seltsamen Verhalten irritiert sind. Ist er im einen Moment noch freundlich, verhält er sich im nächsten Moment aggressiv; hatte er es gerade noch eilig, trödelt er gleich darauf herum als hätte er alle Zeit der Welt. Was ist nur mit diesem jungen Mann los?
Diese Frage stellt man sich beim Lesen gemeinsam mit den Figuren, denen man über die Schulter blickt, während sie Stanislaus begegnen und über sein eigenartiges Verhalten rätseln. Gerade die ersten Kapitel, in denen Perutz ganz unterschiedliche Situationen und Figuren entwirft und Stanislaus durch einen einzigartigen kleinen Mikrokosmos schickt, sind das beste am ganzen Buch - und das Rätselraten, was mit Stanislaus los sein könnte. Eine ganze Weile vor der Auflösung wurde mir aber leider schon klar, was hinter all dem stecken muss und damit war für mich ein bisschen die Luft draußen. Da dies auch im Roman schon etwa bei der Hälfte erklärt wird, ist er natürlich ohnehin nicht darauf ausgelegt, dass man bis zum Unschluss im Dunkeln tappt. 
So schlägt der Roman mit der Auflösung dann auch eine etwas andere Richtung ein und man betrachtet Stanislaus nicht länger von außen, sondern erlebt die weiteren Ereignisse aus seiner Perspektive. Ich muss aber zugeben, dass mir diese zweite Hälfte nicht mehr so gut gefallen hat. Zu sperrig fand ich Stanislaus, zu übertrieben und zwischen Extremen schwankend.
Dafür ist der Roman sprachlich ein Genuss und erweckt Wien um die Jahrhundertwende mit allerlei "typischen" Figuren grandios zum Leben. Überzeugen konnte er mich - auch dank seines eigenartigen Endes - trotzdem nicht ganz.
3,5 von 5 Sternchen

Montag, 28. April 2014

Projekt vegane Fastenzeit: mein Fazit

Kurz vor der Fastenzeit habe ich - recht spontan - beschlossen, mich während der Fastenzeit vegan zu ernähren. Nun ist es einmal an der Zeit, ein Fazit zu ziehen.
Allgemein kann ich sagen, dass es weniger schwer war als erwartet und mir wenig tatsächlich "gefehlt" hat. Dreimal habe ich gesündigt (einmal, weil ich eingeladen war; einmal, weil ich den mitgebrachten Met nicht verschmähen wollte und einmal, weil ich Salat bestellt hatte ohne nach dem Dressing zu fragen und Joghurtdressing bekam), aber ich hätte wirklich befürchtet, dass ich mehr Ausnahmen machen würde.

Vegane Küche zuhause

In dieser Zeit kam es mir zugute, dass viele meiner Standardgerichte ohnehin vegan sind: Backofengemüse mit Dip (nun eben Avocado statt Joghurt), Nudeln mit Tomatensoße oder Soja-Bolognese, bunte Gemüsepfanne, Hirsebratlinge, indisches Gemüsecurry mit Kokosmilch, Linsensuppe, usw.
Auch sonst ist es mir nicht sonderlich schwergefallen, vegan zu kochen. Ich habe einige Rezepte aus dem Internet ausprobiert und auch mit veganen Süßspeisen experimentiert.
Hier ein paar meiner Favoriten:
Bananen-Erdnuss-Eis: Der absolute Wahnsinn! Unglaublich einfach und schmeckt herrlich cremig. So oft, wie ich das gemacht habe, ist es kein Wunder, dass ich in der Fastenzeit nicht abgenommen habe ...
Rhabarber-Clafoutis: Mein erster Versuch mit Seidentofu und ich war wirklich begeistert. Es hat tatsächlich kein bisschen nach Soja geschmeckt.
Gemüse-Polenta-Pizza: Ich habe den veganen Käse weggelassen und fand die Pizza trotzdem sehr lecker.
Afrikanischer Erdnusstopf: Den habe ich auch vorher schon oft gekocht. Mmmmh!
Karotten-Ingwer-Suppe: natürlich ohne Butter ;-)
Vegane Schokocookies: Sind auch bei nichtveganen Freunden mehr als gut angekommen. Statt Leinsamen habe ich Chia-Samen verwendet.

Vegan unterwegs

So einfach vegane Ernährung auch zuhause ist, so schwierig ist sie, sobald man schnell mal unterwegs etwas kaufen möchte oder in einem Lokal isst. Letzteres habe ich die Fastenzeit hindurch vermieden, so gut es nur ging - und die wenigen Male, bei denen ich auswärts essen war, waren wirklich schwierig (bis auf eine Ausnahme, aber dazu komme ich noch). Ich muss dazu sagen, dass ich zu zurückhaltend/schüchtern bin, um Sonderwünsche zu äußern oder bei Gerichten erst mal genau zu fragen, was alles drinnen ist. Dafür habe ich aber gemerkt, wie einfach es vergleichsweise wäre, auswärts vegetarisch zu essen. Da gibt es mittlerweile wirklich viel Auswahl.

Snacks unterwegs (wenn ich etwa in meinen beiden Jobs Dienste hatte und dadurch 10-12 Stunden außer Haus war) sind mir dagegen mit der Zeit immer leichter gefallen, weil ich bald schon wusste, wo ich welche Möglichkeiten hatte. In Supermärkten etwa gibt es inzwischen fast überall Hummus oder auch andere vegane Dips/Aufstriche. Dazu einfach Gemüse zum Reindippen und vielleicht noch Falafel und man hat schon eine sehr leckere Mahlzeit. Bei einem Bäcker auf meinem Weg gab es veganen Couscous-Salat, beim Kebap-Stand bot sich Pita mit Falafel an und bei einer Vollwert-Bäckerei auf der Mariahilfer-Straße fand ich sogar eine sehr große Auswahl an veganem süßen Gebäck.

Einmal war ich dann mit einer (nicht vegan essenden) Freundin beim Loving Hut, einem veganen Restaurant und das hat sich wirklich gelohnt! Es war unglaublich lecker, die Preise bezahlbar und auch die veganen Kuchen als Nachspeise waren super. Wir waren beide begeistert.

Und jetzt?

Ich werde sicher nicht komplett auf vegane Ernährung umstellen und hatte das auch nicht vor. Aber ich habe in den letzten Wochen durchaus gelernt, worauf ich gut verzichten kann bzw. was sich problemlos ersetzen lässt.
So finde ich etwa Hafermilch prima und werde dabei erst einmal bleiben. Schwieriger ist es mit Sahne-/Rahmersatz. Die einzige brauchbare Lösung ist meiner Meinung nach Kokosmilch, die sich durch den süßen Kokosgeschmack leider nicht überall eignet. Hafer- und Reiscuisine haben mich nicht überzeugt und das vielgelobte Mandelmus (das ich erfolgreich selbst hergestellt habe) ist auch nicht überall geeignet. Käseersatz habe ich nicht ausprobiert, aber ich hatte auch in der ganzen Zeit nie ein Verlangen nach Käse. Mit Seidentofu lässt sich erstaunliches zaubern, aber leider gibt es den im Bio-Supermarkt nur in 400g-Packungen und das bedeutet für Singles, dass man einige Tage lang mit Seidentofu kochen muss ...
Alles in allem werde ich einfach versuchen, auch in Zukunft möglichst wenige tierische Produkte zu essen. Was sich leicht ersetzen lässt, wird ersetzt, aber wenn mich die totale Lust z.B. auf Käse oder Fisch überkommt, dann werde ich das auch mal essen. Und ich werde keine ewigen Verrenkungen anstellen, wenn ich auswärts esse oder bei Freunden eingeladen bin.

Für mich war die vegane Fastenzeit auf jeden Fall eine interessante Erfahrung, die mir gezeigt hat, wo für mich die Grenzen liegen und worauf ich auch problemlos verzichten kann.

Mittwoch, 23. April 2014

J. M. Coetzee - Schande

Genre: Gegenwartsliteratur
Dauer: 8 Stunden (ungekürzte Lesung)
gelesen von: Christian Brückner
Verlag: Parlando
ASIN: B00FNBI6FW
Meine Bewertung: 3,5 von 5 Sternchen

Ein Jahr mit Nobelpreisträgern

Eine Affäre mit einer Studentin wirft das Leben des Literaturprofessors David Lurie aus seinen geregelten Bahnen. Als er sich vor einem Kommitee verantworten muss, gesteht er zwar sofort seine Schuld ein, zeigt aber keinerlei Reue oder Einsicht. Er wird daraufhin entlassen und zieht zu seiner Tochter Lucy aufs Land, die dort eine Farm betreibt. Ein Überfall zerstört nicht nur die vermeintliche ländliche Idylle, sondern auch die Beziehung zwischen Vater und Tochter, die auf die brutalen Ereignisse gänzlich unterschiedlich reagieren.

Selten hat mich ein Roman so beschäftigt und auch verstört wie "Schande". Schon der Beginn ist alles andere als leicht zu verdauen: David Lurie nützt seine Stellung klar aus und bedrängt die Studentin auf eine Art und Weise, die wirklich unangenehm ist. Man kann darüber diskutieren, ob es tatsächlich als ein Missbrauch zu sehen ist, aber zweifellos übertritt Lurie hier deutliche Grenzen und reagiert auf die Anklage mit einer derartigen Arroganz und Selbstgefälligkeit, dass ich ihm seinen Absturz von Herzen gegönnt habe.

Danach folgt eine Art Ruhepunkt: Nicht nur David scheint sich auf dem Land gut einzuleben, sondern auch ich als Leserin fühlte mich mit der unabhängigen Lucy und ihrem Leben auf der Farm wohl. Umso schmerzhafter ist es, als ein brutaler Überfall, bei dem Lucy vergewaltigt wird, diese scheinbare Idylle zerstört.
Der Überfall war für mich zugleich auch der Punkt, an dem ich mit dem Roman zu hadern begann. Ich habe in diversen Besprechungen und Rezensionen gelesen, dass "Schande" zeigt, wie sich David Lurie an seine Privilegien als "weißer Herr" klammert und fassungslos feststellen muss, dass die Welt sich gewandelt hat.
Ja, zum Teil konnte ich das auch herauslesen, aber in erster Linie erlebte ich hier einen Vater, der es nicht fassen kann, dass die Vergewaltiger seiner Tochter nicht nur ungestraft davonkommen, sondern dass selbst seine Tochter das Geschehene einfach hinnimmt. Natürlich spiegelt der Roman all die Probleme der Zeit nach der Apartheid in Südafrika wider: den aufgestauten Hass, die unüberwindbare Vergangenheit, die Folgen von jahrelanger Unterdrückung und Unrecht. Und auch Lucys Verhalten, das zum Teil dem Gedanken entspringt, sie müsse nun für das frühere Unrecht sühnen, lässt sich nicht losgelöst von diesem Hintergrund betrachten.

Dagegen hat Davids Verhalten für mich aber wenig damit zu tun, dass er nun alten Zeiten nachweint und sich nicht mit seiner neuen Rolle in der Gesellschaft anfreunden kann. Es ist für mich das völlig nachvollziehbare Verhalten eines Vaters und mehr als das: zu diesem Zeitpunkt ist er für mich die einzige Figur, die sich "normal" verhält, weil er eben nicht bereit ist, das Geschehene ruhen zu lassen. Das hat für mich auch wenig mit Konflikten zwischen schwarz und weiß zu tun. Eine Vergewaltigung ist in jedem Fall ein Unrecht, das nicht geschehen sollte, ganz unabhängig von Rassissmus, unbewältigter Vergangenheit und anderen äußeren Umständen.
Dass das Verbrechen für die Männer ohne Folgen bleibt, hat mich mit derselben fassungslosen Wut und Ohnmacht wie David erfüllt - und mich bis zum Ende des Buches unglaublich frustriert.
Ich weiß nicht, was ich letztendlich von diesem Buch für mich mitnehmen soll (von Frust und Wut einmal abgesehen) und auch nicht, was ich mit dem Ende anfangen soll.

Vermutlich mekt ihr schon, wie sehr mich dieses Buch verwirrt und aufgewühlt hat - alleine schon deshalb, weil ich es nicht schaffe, in dieser Rezension auf einen Punkt zu kommen. Um sie also nicht endlos lange werden zu lassen, nur noch ein paar Worte zur Sprache und der Hörbuch-Fassung:
"Schande" ist in einer sehr nüchternen, schlichten Sprache geschrieben, was zu einer gewissen Distanz führt und die Beschreibung des Überfalls sogar umso eindringlicher macht. Christian Brückner (der mich in anderen Hörbüchern nicht immer überzeugt hat) passt hier sehr gut als Sprecher und verleiht David Lurie genau die richtige Stimme.

Alles in allem ist "Schande" ein Roman, der wohl noch länger in mir nachhallen wird, der mich aber auch ein wenig ratlos zurücklässt. Wenn ich mir andere Meinungen dazu durchlese, kommt es mir fast so vor als hätte ich irgendeine wesentliche Aussage des Romans nicht verstanden.

Dienstag, 22. April 2014

[7 Days 7 Books] Fazit

Nun ist die Lesewoche also wieder vorbei. Es ist diesmal ja ordentlich rundgegangen - mit vielen teilnehmenden Blogs, auf denen es meist auch regelmäßige Updates gab. Dementsprechend ist viel Zeit für die Blogrunden draufgegangen, aber gerade das hat natürlich auch sehr viel Spaß gemacht. Und ich habe auch gleich den einen oder anderen Blog entdeckt, dem ich jetzt häufiger einen Besuch abstatten werde.

Gelesen habe ich nicht so wahnsinnig viel - die Osterfeiertage sind bei mir in der Hinsicht halt eher ungeeignet. Ich habe zwar das Ziel von 4 Büchern geschafft, aber davon waren zwei recht dünn (als Ausgleich hatte ich mit Schwingen aus Stein aber auch einen rechten Wälzer dabei). Da ich außerdem noch bei "Altlasten" weitergelesen habe und ein Buch angefangen, aber nicht beendet habe, ergibt sich bei mir folgende Liste:

Frank Schätzing - Lautlos: "Altlast"; beendet (Hörbuch, 3 von 22 h)
Wolf Haas - Das Wetter vor 15 Jahren: beendet (224 Seiten)
Ju Honisch - Schwingen aus Stein: beendet (608 Seiten)
Leo Perutz - Zwischen neun und neun: beendet (238 Seiten)
J. M. Coetzee - Schande: beendet (Hörbuch, 8 h)
Guy Gavriel Kay - The Darkes Road: "Altlast"; weitergelesen (35 Seiten)
Julian u. Jessica Fellows - The World of Downton Abbey: angefangen (48 Seiten)
 
vollständig gelesene Bücher: 4 (davon ein Hörbuch)
gelesene Seiten: 1153
gehörte Stunden: 11

 
Diese gemeinsame Aktion hat wirklich wieder sehr viel Spaß gemacht und ich danke Melanie und Mandy für das erneute Organisieren!
Richtige Buchhighlights hatte ich dieses Mal leider nur mit Das Wetter vor 15 Jahren dabei und das war ja ein Reread. Die anderen Bücher haben mich fast alle anfangs begeistert und dann zum Ende hin doch nicht mehr so sehr überzeugt. Schande hat mich sehr beschäftigt - dazu meine Gedanken zu sortieren und eine Rezension zu schreiben, wird sicher alles andere als einfach.
Apropos: Als nächstes bräuchte ich wirklich einmal einen Rezensionsmarathon ... ;-)

Montag, 21. April 2014

[7 Days 7 Books] Tag 8


Hm, die Überschrift heute klingt wie ein Widerspruch in sich, aber ich bin wirklich froh über diesen Zusatztag, da ich gestern überhaupt nicht zum Lesen gekommen bin.
Heute Vormittag bin ich zurück nach Wien gefahren und habe im Zug Zwischen neun und neun ausgelesen - und bin mir noch nicht sicher, was ich von dem Buch halten soll. Es geht darin um einen jungen Mann, der zunächst nur aus der Sicht von anderen beschrieben wird und sich äußerst seltsam verhält. Das Rätselraten, weshalb, war fast das beste an dem Roman, aber leider habe ich schon lange vor der Auflösung (die etwa bei der Hälfte des Romans stattfindet) herausgefunden, was es mit seinem Verhalten auf sich hat.
Nach der "offiziellen" Auflösung schlägt der Roman eine etwas andere Richtung ein, die ich nicht mehr allzu interessant zu lesen fand. Und das Ende ist - nun ja. Ich will natürlich hier nichts darüber verraten, aber ich bin mir noch nicht sicher, was ich davon halten soll.

Damit hätte ich also nun 3 Bücher beendet und hoffe, dass ich das Hörbuch heute noch schaffe. In einer halben Stunde muss ich allerdings in die Arbeit; ich werde also erst am Abend dazu kommen. Bis ich aufbrechen muss, werde ich nun noch eine kleine Blogrunde starten.


Update um 21:30

Ich bin endlich von der Arbeit zuhause und werde mich nun noch auf mein Hörbuch stürzen. Oder aber auf die aktuelle Folge der 4. Staffel von Game of Thrones. Na, ich schau mal, dass ich zuerst  Schande zu Ende höre und mich erst dann auf die neue Folge stürze. ;-)
Mein Fazit gibt es dann in den nächsten Tagen und nun wünsche ich euch noch einen schönen Leseabend! 

Sonntag, 20. April 2014

[7 Days 7 Books] Tag 7


Guten Morgen und frohe Ostern euch allen!
Ich hoffe, ihr habt heute einen schönen Ostersonntag mit eurer Familie (oder wie auch immer ihr ihn verbringt) und könnt euch ein paar entspannte Lesestunden gönnen.
Ich weiß noch nicht, ob ich heute überhaupt noch zum Lesen oder Bloggen kommen werde. Sobald meine Mutter von der Kirche zurückkommt, weden wir frühstücken und danach heißt es Kochen für die ganze Familie und Osternester verstecken für die Kinder. Und zusätzlich zu Ostern feiern wir heute auch den Geburtstag meiner Schwägerin - es wird also vermutlich ein turbulenter Tag.


Update um 20:30

Uff, bis jetzt habe ich noch keine Seite gelesen und der Tag war ziemlich anstrengend. Den ganzen Vormittag waren wir mit Kochen beschäftigt und seither ist Familientrubel angesagt. Das ist einerseits schön, andererseits aber auch mühsam, weil es so laut ist und meine Schwester immer sehr hartnäckig und energisch ihre unglaublich konservativen und engstirnig-intoleranten Ansichten vertritt. Deshalb bin ich jetzt kurz mal geflüchtet, damit ich nicht mit ihr zu streiten beginne. Da aber meine Nichte gerade ebenfalls zu mir geflüchtet ist (wir sind uns gerade sehr einig), hör ich hier mal auf zu schreiben.
Ich hoffe, ihr habt einen entspannteren Tag als ich! ;-)

Samstag, 19. April 2014

[7 Days 7 Books] Tag 6


Gleich geht es zum Zug, weil ich übers Wochenende zu meiner Familie fahre. Ich nehme an, dass ich im Zug gut zum Lesen kommen werde, aber sonst weiß ich nicht, wie es heute und morgen aussehen wird. Vermutlich werde ich auch nur sehr eingeschränkt zu Blogrunden kommen, aber ich versuche, wenigstens bei ein paar von euch vorbeizuschauen.
Ich wünsche euch einen schönen, buchreichen Samstag!

Stand der Dinge:

Frank Schätzing - Lautlos: "Altlast"; beendet (3 von 22 h)
Wolf Haas - Das Wetter vor 15 Jahren: beendet (224 Seiten)
Julian u. Jessica Fellows - The World of Downton Abbey: angefangen (38/303 Seiten)
Ju Honisch - Schwingen aus Stein: angefangen (420/608 Seiten)
J. M. Coetzee - Schande: angefangen (5,5/8 h)

Update um 19:00

Ich habe mittlerweile Schwingen aus Stein ausgelesen, das leider für mich zum Ende hin eher nachgelassen hat. Alles in allem zwar ein interessanter Roman, aber da habe ich von Ju Honisch schon besseres gelesen.
Neu begonnen habe ich nun mit Zwischen neun und neun, wo ich aber noch nicht weit gekommen bin.
Ich weiß nicht, ob ich heute noch eine (wenigstens halbe) Blogrunde schaffe, da ich hier erstens nicht nur schlecht ins Internet komme, sondern nachher auch gleich in die Kirche gehe und im Anschluss noch zu einer Osterfeier. Ich bin ja schon überrascht, dass ich heute trotz Eierfärben und Backen relativ viel zum Lesen gekommen bin.
Ich wünsch euch allen einen schönen Samstagabend!

Freitag, 18. April 2014

[7 Days 7 Books] Tag 5


Schon wieder Freitag, nicht zu fassen! Angesichts der nahenden Osterfeiertage habe ich das unangenehme Gefühl, dass das heute der letzte Tag sein wird, an dem ich noch etwas ausgiebiger zum Lesen kommen werde. Immerhin stehen mir aber auch noch Zugfahrten morgen und am Montag bevor, die man ja immer gut zum Lesen nutzen kann.
Jetzt muss ich dann allerdings mal in die Arbeit verschwinden. Ich wünsche euch einen schönen Lesetag und melde mich dann später wieder!


Update um 20:00

Die Arbeit ist vorbei (somit hab ich jetzt bis Montag frei), die Geburtstagsgeschenke für meine Schwägerin sind verpackt und die Ostermitbringsel sind alle fertig (Lyne, du schaust jetzt bitte mal kurz weg ;-)).

Orangen-Mango-Kumquat-Marmelade und Rhabarber-Chutney
Häkelhäschen
Ich habe auch bei Schwingen aus Stein einige Seiten weitergelesen (ein sehr rasant-spannender Roman!) und werde nun mal zu einer Blogrunde aufbrechen. Und danach gibt es dann einfach einen gemütlichen Lese-Hörbuch-Häkel-Abend. :-)

Donnerstag, 17. April 2014

[7 Days 7 Books] Tag 4


Heute habe ich schon frisch gebackenes Brot gefrühstückt und begonnen, meine Wohnung zu putzen. Das Brot backe ich nach diesem Rezept, wobei ich immer mindestens zur Hälfte Vollkornmehl verwende, noch etwas frisch gemahlenen Koriander reingebe und die Ascorbinsäure weglasse. 
Vor einer Weile habe ich nämlich herausgefunden, dass meine Mutter seit Jahren einen vererbten gusseisernen Topf hat, den sie nie verwendet und so habe ich ihr den entführt, um endlich dieses "No Knead Bread" auszuprobieren. Das Ergebnis ist unglaublich lecker und der Zeitaufwand minimal - abgesehen davon, dass der Teig halt stundenlang gehen muss, benötigt man dafür gerade mal 10 Minuten.
Das Putzen ist der etwas unerfreulichere Punkt - das wird mich heute nämlich noch etwas länger beschäftigen. In meiner Wohnung schauts mal wieder aus wie bei Hempels unterm Sofa und das muss sich jetzt wirklich mal ändern. Sollte jetzt unangekündigter Besuch vor der Tür stehen (was eh nie der Fall ist, aber nur mal so theoretisch), müsste ich vor Scham versinken.
Ja, und aus diesen Gründen habe ich heute auch noch gar nichts gelesen (außer die Zeitung beim Frühstück), aber nun gönne ich mir mal ein gemütliches Lesepäuschen.
Ich wünsche euch einen guten Start in Tag 4 (Halbzeit!) und melde mich dann später wieder!


Update um 18:00

Hm, so richtig schön geputzt ist die Wohnung noch immer nicht. Irgendwie war wieder so viel anderes zu tun. Dann musste ich noch zur Uni und da ich schon unterwegs war, habe ich auch gleich noch ein wenig im Park gelesen. Das Wetter heute ist allerdings trügerisch: von drinnen sieht es wunderschön sonnig und warm aus, aber es weht ein fies kalter Wind. Sehr lange habe ich daher leider doch nicht in der Sonne gelesen.
Tja, und nun muss ich schleunigst noch die Ostergeschenke fertigstellen (ich habe eine Dejavu - letztes Jahr lief das ähnlich), was bedeutet, dass ich mich nun eher wieder meinem Hörbuch zuwenden werde.


Update um 0:30

So, die Ostergeschenke (und auch die Geschenke für anstehende Geburtstage) sind bis auf ein paar kleine Details fertig. Damit und mit dem Aufschreiben zweier Szenen von Bühnenrätsel, die mir schon die ganze Zeit im Kopf rumspuken (obwohl sie chronologisch erst viel später im Roman angesiedelt sind), habe ich den Großteil des Abends verbracht. Sehr viel habe ich also nicht mehr gelesen, aber immer eine Weile von Schande weitergehört. Der Roman gibt mir auch weiterhin einiges zu knabbern, ist daneben aber auch sehr spannend und flüssig zu lesen (bzw. zu hören). Ich hoffe, dass ich auch in den nächsten Tagen noch Zeit finden werde, dem Hörbuch weiter zu lauschen.
So, und nun verschwinde ich mal ins Bett. 

Stand der Dinge:

Frank Schätzing - Lautlos: "Altlast"; beendet (3 von 22 h)
Wolf Haas - Das Wetter vor 15 Jahren: beendet (224 Seiten)
Julian u. Jessica Fellows - The World of Downton Abbey: angefangen (38/303 Seiten)
Ju Honisch - Schwingen aus Stein: angefangen (212/608 Seiten)
J. M. Coetzee - Schande: angefangen (3/8 h)

Mittwoch, 16. April 2014

[7 Days 7 Books] Tag 3


Heute bin ich schon seit einer ganzen Weile wach, weil kurz nach 7 Uhr der Rauchfangkehrer da war, um die jährliche Überprüfung der Gastherme durchzuführen. *gähn*
Viel gelesen habe ich dennoch noch nicht (nur ein paar Seiten The World of Downton Abbey im Bett), dafür aber schon einige andere Dinge erledigt.
Gestern Abend habe ich noch eine ziemlich ausführliche Blogrunde hingelegt, die dann - Überraschung ;-) - auch den Großteil meines Abends gedauert hat. Immerhin habe ich es aber noch geschafft, mit meinem neuen Hörbuch zu beginnen, mit Schande, das dann auch gleich mein nächstes Buch für die Nobelpreis-Challenge ist. Nach etwa einer Stunde kann ich schon mal sagen, dass das auf jeden Fall harter Tobak ist. Die Art, wie die Hauptfigur, ein etwa 50jähriger Professor, eine Stundentin verführt, ist alles andere als schön und wird noch dadurch verschärft, dass man es aus seiner Sicht liest.
Da ist es gut, dass ich als Ausgleich sonst eher leichte Lektüre habe, wobei ich bei Schwingen aus Stein noch nicht weit genug bin, um überhaupt großartig etwas dazu sagen zu können.
Nun werde ich noch einige Dinge von meiner todo-Liste erledigen und dann hoffentlich auch ein wenig lesen, ehe ich mittags in die Arbeit muss.


Update um 22:00

So, ich bin von der Arbeit zuhause. Unterwegs in der Straßenbahn und in ein paar Leerlaufphasen in der Arbeit bin ich ein wenig zum Lesen gekommen. Mir gefällt Schwingen aus Stein bisher sehr gut, auch wenn ich es schade finde, dass ein gewisser Graf Arpad aus Honischs früheren Romanen hier wohl nicht mehr vorkommen wird.
Nun werde ich mal eine kleine Blogrunde machen, die heute tatsächlich recht überschaubar ausfallen könnte, da ich am Vormittag schon bei einigen Blogs vorbeigeschaut habe. Und danach werde ich mich auf jeden Fall nochmal den Schwingen aus Stein zuwenden, da ich gerade sehr gespannt bin, wie es weitergeht. Da ich morgen glücklicherweise nicht gleich am frühen Morgen wieder Handwerkerbesuch erwarte, kann ich mir heute auch wieder einen etwas ausgedehnteren Leseabend gönnen.

Stand der Dinge:
Frank Schätzing - Lautlos: "Altlast"; beendet (3 von 22 h)
Wolf Haas - Das Wetter vor 15 Jahren: beendet (224 Seiten)
Julian u. Jessica Fellows - The World of Downton Abbey: angefangen (29/303 Seiten)
Ju Honisch - Schwingen aus Stein: angefangen (102/608 Seiten)
J. M. Coetzee - Schande: angefangen (1/8 h)

Dienstag, 15. April 2014

[7 Days 7 Books] Tag 2



Und auf geht es in den 2. Tag! Gestern Abend habe ich noch Lautlos zu Ende gehört und Das Wetter vor 15 Jahren bis zur Hälfte gelesen. Dann habe ich noch ein bisschen in The World of Downton Abbey hineingelesen und auf einmal war es furchtbar spät. Dementsprechend habe ich heute viel länger geschlafen als geplant und bin immer noch nicht ganz da.

Nun wird es aber Zeit, dass ich endlich richtig wach werde, denn bald geht es zu Lyne für einen gemeinsamen Lesetag. Ich freu mich schon sehr und bin gespannt, ob wir viel zum Lesen kommen oder ob wir uns hoffnungslos vertratschen. ;-)

Mein aktueller Stand der Dinge:
Frank Schätzing - Lautlos: beendet (3 von 22 Std.)
Wolf Haas - Das Wetter vor 15 Jahren: angefangen (100/224 Seiten)
Julian u. Jessica Fellows - The World of Downton Abbey: angefangen (21/303 Seiten)


Update um 12:40

Bis jetzt haben Lyne und ich uns hoffnungslos vertratscht. ;-)
Außerdem haben wir uns leckere Sushi/Maki bestellt (ja, ich habe dabei brav meinen Fastenvorsatz eingehalten) und uns also schon mal für das Lesen gestärkt. Nun sind wir bereit, dass wir so richtig loslegen, was wir dann auch gleich machen werden.


Update um 19:30

Ich bin inzwischen wieder daheim. Lyne und ich haben dann tatsächlich auch noch gelesen - ich habe Das Wetter vor 15 Jahren ausgelesen und mit Schwingen aus Stein begonnen. Dazwischen gabs Tee, eine Runde Qwirkle zum Munterwerden und anonsten gemütliches Rumhängen auf der Couch samt Hund.




Auch wenn wir nicht so wahnsinnig viel gelesen haben, hat es viel Spaß gemacht - und wir haben ja bereits im Vorfeld geahnt, dass es einige Ablenkung geben würde. ;-) Mein Respekt gilt Nanni und Tine, die bei ihren gemeinsamen Read-a-thons doch immer so viele Seiten geschafft haben!
So, und nun stürze ich mich mal in die Blogrunde.

Montag, 14. April 2014

[7 Days 7 Books] Tag 1


Ich starte in die Lesewoche noch mit zwei "Altlasten": weder mit The Darkest Road, dem 3. Band der Fionavar-Trilogie, noch mit meinem Hörbuch Lautlos bin ich fertig geworden, was natürlich für mein Ziel, vier (neue) Bücher diese Woche zu lesen, nicht so günstig ist.
Das Hörbuch werde ich trotzdem auf jeden Fall zu Ende hören, aber den letzten Fionavar-Band werde ich möglicherweise für diese Woche unterbrechen. Mir fehlt noch ziemlich viel und ich bin davon auch nur mäßig begeistert, daher wäre eine Pause vielleicht sogar ganz gut. Aber ich schließe natürlich nicht aus, dass ich das Buch während der Aktion weiterlese.
Heute zumindest möchte ich aber etwas neues beginnen, vermutlich Das Wetter vor 15 Jahren.

Ich bin noch etwas unschlüssig, wie ich bei der großen Teilnehmerzahl für mich die Blogrunden organisiere. Eine in der Früh und eine am Abend vielleicht? 
Ich selbst werde voraussichtlich jeden Morgen mit einem Beitrag in den Tag starten und den dann im Laufe des Tages aktualisieren.

Nun wünsche ich euch mal einen guten Start in den 1. Tag!


Update um 17:30
 
Allzu viel habe ich heute noch nicht geschafft, da ich noch einige andere Dinge zu erledigen hatte und außerdem komplett in der Blogrunde versumpft bin. Meine Güte, sind das viele Teilnehmer! Ich denke, dass ich in den nächsten Tagen wohl immer nur Teilrunden machen werde, da ich ja sonst gar nicht mehr zum Lesen komme. 
Rechtzeitig vor dem Regen habe ich es heute noch geschafft, ein wenig in der Sonne zu lesen. Inzwischen ist das Wetter aber eher ungemütlich kalt-nass und somit geeignet, um sich auf dem Sofa mit einer Decke und einem Buch einzukuscheln. Das ist für so eine Aktion ja auch nicht das schlechteste.

Sonntag, 13. April 2014

[7 Days 7 Books] Vorläufige Buchauswahl

Rundherum wählen alle schon ihre Bücher für die kommende Woche aus und da ich mir ja auch immer gern eine kleine Auswahl zusammenstelle, zeige ich euch auch endlich meinen kleinen 7D7B-SuB:


Dieses Mal ist es eine wirklich sehr bunte Mischung: 

Nachts zwischen neun und neun sowie The Raven Boys habe ich schon eine ganze Weile von der Bücherei daheim und noch nicht gelesen. Das soll sich endlich ändern. Dasselbe gilt für Das Wetter vor 15 Jahren, das ich schon kenne. Hier handelt es sich also um einen ReRead.
 
Mit The World of Downton Abbey habe ich ein Sachbuch dabei - das war zunächst nicht geplant, aber ich habe es gerade in der Bücherei ergattert und bin beim ersten Durchblättern schon wieder ganz in den Fangirl-Modus verfallen.

Als Hörbuch habe ich Schande geplant und mein ebook-Reader ist quasi noch ein Joker. Entweder ich stürze mich mit Goethe & Schiller. Geschichte einer Freundschaft gleich noch auf ein zweites Sachbuch oder ich lese Schwingen aus Stein, das ganz aktuell in der Onleihe verfügbar wurde.

Hm, da erkenne ich doch ein Muster bei meiner Buchauswahl: Ausnahmslos jedes Buch bis hin zu den ebooks stammt aus der Städtischen Bücherei. Meinen eigenen SuB wird die Aktion also vermutlich gar nicht verkleinern. Aber gut, der läuft mir ja nicht weg, während ich die Bibliotheksbücher auch mal wieder zurückbringen muss.

Beginnen werde ich vermutlich mit Das Wetter vor 15 Jahren, da so ein ReRead gut geeignet als Einstieg ist. Da weiß man schon, was einen erwartet und dass einem am Anfang nicht gleich eine Enttäuschung droht.
Allerdings habe ich bisher noch bei jeder 7D7B-Woche meine Auswahl zumindest zu Teilen verworfen, mein SuB ist also wie immer nicht in Stein gemeißelt. ;-)

Mittwoch, 9. April 2014

Buchstabengeplauder #6

Bloggeplauder

Wie ihr es ja wohl schon gemerkt habt, hat mein Blog sich ein neues Mäntelchen angezogen. Nach etwas Hin und Her bin ich nun bei diesem Layout gelandet, wobei ich mit ein paar Kleinigkeiten noch nicht ganz zufrieden bin. Ein wenig tut es mir ja um die Blümchen im Hintergrund leid, die ich zwischendurch hatte, aber in Kombination mit dem Header war das alles ein bisschen zuviel des Guten. So bin ich also nun bei dem aktuellen Hintergrund gelandet, der ein Kapitel aus meinem Roman "Frostpfade" beinhaltet. ;-) Ich überlege, ob vielleicht eine Blume rechts doch noch eine nette Sache wäre - vielleicht werde ich also weiterhin ein wenig herumprobieren.

Lesegeplauder

Zum Lesen bin ich neben all dem grafischen Herumgewerkel erstaunlich viel gekommen - oder besser gesagt zum Hören. Bei all dem Pixelgeschubse in Photoshop konnte ich nämlich hervorragend "Lautlos" hören (klingt bei dem Titel wie ein Widerspruch in sich ...), mit dem ich jetzt schon zur Hälfte durch bin. Ich finde den Roman übrigens ziemlich schlecht, aber auf eine Art und Weise, dass ich es irgendwie unterhaltsam finde. Im Kopf habe ich allerdings schon zig Kritikpunkte für die Rezension formuliert. ;-)
Von der Fionavar-Trilogie habe ich inzwischen auch den 2. Band beendet. Bis zum Ende dieser Woche würde ich gern auch den 3. Band zu Ende lesen, um dann nächste Woche jungfräulich in die 7 Days 7 Books-Aktion starten zu können.
Ja, dieses Mal bin ich auf jeden Fall wieder dabei! Vor einem Jahr habe ich das letzte Mal mitgemacht und ich freue mich schon sehr auf die diesjährige Oster-Lesewoche. Ob ich tatsächlich viel zum Lesen komme, wird sich zeigen, da auch sonst einiges auf dem Programm steht.

Fastengeplauder

Tja, eineinhalb Wochen noch bis Ostern - was bedeutet das außerdem? Mein Fastenprojekt neigt sich allmählich dem Ende zu. Das wird für gelegentliches Auswärtsessen eine Erleichterung sein (in normalen Lokalen vegan zu essen, ist wirklich verflixt schwierig!), aber beim selbst Kochen fällt es mir nach wie vor nicht so arg schwer. Inzwischen habe ich zum ersten Mal Seidentofu ausprobiert, verboten leckere Schokocookies gebacken, die Tatsache gepriesen, dass man Kokosmilch so schnell und unproblematisch herstellen kann, bin süchtig nach diesem simplen Bananen-Erdnuss-Eis geworden und habe mit Mandelmus und Zitrone eine Art Fake-Joghurt-Dressing für den Salat hinbekommen.
Es gibt schon ein paar Dinge, die mir fehlen (vornehmlich Joghurt und Käse), aber ansonsten bin ich sehr motiviert, in den nächsten Tagen (und auch über die Fastenzeit hinaus) weitere Rezepte auszuprobieren.

Sonntag, 6. April 2014

Umbauarbeiten

Ich bastle derzeit gerade an meinem Blog-Layout herum (ja, endlich, nachdem ich das schon seit etwa eine Jahr vorhabe!). Falls es also ab und zu etwas chaotisch hier aussieht, tut es mir leid. Ich bin noch nicht hundertprozentig dort gelandet, wo ich hinmöchte, aber da der Designer von blogspot mitunter etwas widerspenstig ist (und meine html-Kenntnisse derartig eingeschlafen sind), funktioniert manches nicht ganz so, wie ich es mir vorstelle.
Mal davon abgesehen, dass der Hintergrund als Grafik alleine irgendwie besser aussieht als im Gesamtlayout - es kann sich also auch hier noch etwas ändern.
In ein paar Tagen ist dann hier hoffentlich wieder Normalität eingekehrt.

Freitag, 4. April 2014

[Wiener Streifzüge] Türkenschanzpark

Letztes Wochenende habe ich ein wenig Frühling und Sonne im Türkenschanzpark getankt. Dieser Park aus dem 19. Jahrhundert befindet sich auf dem Gelände, auf dem sich 1683 die Türken gegen das anrückende Entsatzheer verschanzt hatten - daher der Name.
Es gibt zahlreiche Teiche und Brunnen (wobei diese teilweise noch nicht in Betrieb sind) und Unmengen von Sitzmöglichkeiten, sowohl auf Bänken als auch auf Liegewiesen. Man kann sich also vorstellen, dass an einem sonnigen Sonntagnachmittag dort praktisch die Hölle los war.  Dennoch gab es einige gemütliche und ruhige Ecken zum Erholen. Obwohl der Park mitten im 18. Bezirk liegt und die Schnellbahnlinie S45 ihn (stellenweise unterirdisch) kreuzt, fühlt man sich dort der Stadthektik sehr fern und kann dort also an einem schönen Frühlingstag gut die Seele baumeln lassen.


Nicht nur Menschen genossen hier die Sonne:


Um diesen Platz habe ich die Mädels sehr beneidet - hier hätte ich gern gelesen, denn dafür wäre dieser große Baum perfekt geeignet gewesen (als Kind habe ich ständig auf einem großen Nussbaum im Garten meiner Familie gelesen).

Von der Paulinenwarte dürfte man einen schönen Blick über den Park und einen Teil von Wien haben, aber leider hatte sie im März noch nicht geöffnet.


Ich war nicht die einzige, die an diesem Tag mit einem Buch bewaffnet in den Park gekommen war

Ich liebe den Frühling, wenn überall alles zu blühen beginnt und die unterschiedlichsten Farben miteinander wetteifern!